Naomie Schieß beim Süddeutschen-Jugend-Ländervergleich

Naomie Schieß beim Süddeutschen-Jugend-Ländervergleich

  • SSF-Schwimmerin auf Platz 8 in ganz Deutschland

Naomie Schieß von den Schwimm-Sport-Freunden Singen folgte dem Ruf der Landestrainer Baden-Württembergs. Sie wurde als einzige Vertreterin des Bezirks Schwarzwald-Bodensee für den Süddeutschen-Jugend-Ländervergleichs-Wettkampf  in Arnstadt (Thüringen) nominiert. Die eingeladenen Auswahlmannschaften der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Thüringen, Sachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz schickten ihre jeweils besten Schwimmer und Schwimmerinnen der Jahrgänge 2007 bis 2009 in diesen Wettkampf.

Die Baden-Württemberger belegten in der Gesamtwertung den zweiten Platz mit 708 Punkten, nur knapp hinter Bayern (714 Pkt) aber klar vor Hessen (680 Pkt). Eine bittere Disqualifikation bei den Jungs über 100m Rücken kostete das BaWü-Auswahlteam die wertvollen Punkte. Platz eins war in greifbarer Nähe. Naomie war über 100m Freistil nominiert und konnte sich in einem extrem spannenden Rennen gegenüber ihrer erst eine Woche alten persönlichen Bestzeit beeindruckend um fast eine Sekunde steigern. Mit einer ausgezeichneten Zeit von 1:06,04 belegte sie mit nur Fünfhundertstel Sekunden Rückstand den zweiten Platz hinter der Konkurrenz aus Bayern. Sie liegt mit dieser Zeit in der DSV-Bestenliste aller Schwimmerinnen in ganz Deutschland im Jahrgang 2008 auf dem hervorragenden achten Platz. Naomie führt derzeit die badische Bestenliste der elfjährigen Schwimmerinnen auf den Freistilstrecken über 100m, 200m und 800m an, zudem liegt sie auch über 400m Lagen in Führung.

Singener Schwimmer erfolgreich bei den Süddeutschen Meisterschaften

Singener Schwimmer erfolgreich bei den Süddeutschen Meisterschaften

Süddeutsche Meisterschaften Freiburg und Wetzlar

Wie auch schon die letzten Jahre waren die Süddeutschen Meisterschaften auch dieses Jahr wieder nach Altersklassen unterteilt, die Jüngeren (Jahrgänge m2003-2007/w2005-2007) ermittelten ihre Meister in Wetzlar, die Älteren ab Jahrgang w2004/m2002 schwammen um die Altersklassen- und auch die offenen Titel in Freiburg. Sechs Schwimmer der Schwimm-Sport-Freunde Singen hatten sich im Vorfeld für 18 Starts auf dieser zweithöchsten Wettkampfebene in Deutschland qualifiziert. Mit Alessandro Axmann und Nils Miedler waren zwei Medaillenkandidaten nach Wetzlar gereist, in Freiburg griffen Vanessa Steigauf, Melanie Heck, Mattia Scigliano und Ciro Scigliano erfolgreich in das Geschehen ein. Insgesamt konnten sich die SSF-Singen über sechs Medaillen freuen. 

 In Wetzlar schwamm Nils Miedler zu Gold in seiner Altersklasse über seine Paradestrecke 50m Rücken und blieb nur knapp über seiner persönlichen Bestzeit. Zudem gab es Bronze über 50m und 100m Freistil. Nils führt nach diesen Meisterschaften weiterhin die Jahrgangsbestenliste des Deutschen Schwimmverbandes über 50m Rücken an. Alessandro Axmann sicherte sich mit neuen persönlichen Bestzeiten  (2:21,10/200m Rücken, 2:08,15/200m Freistil) zwei weitere Quali-Zeiten für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin. Mit seiner Rückenzeit gewann er Bronze und schiebt sich auf Platz 11 der Bestenliste  seines Jahrgangs in Deutschland über diese Strecke. Mit Nils Miedler und Alessandro Axmann haben sich auch dieses Jahr wieder zwei Athleten für die höchste Wettkampfebene der Schülerklasse in Deutschland qualifiziertund insgesamt neun Startberechtigungen für Ende Mai in Berlin gesichert.

In Freiburg gab es Edelmetall in der Jahrgangswertung für Vanessa Steigauf, sie schwamm zu Silber über 400m Freistil, musste allerdings aufgrund eines Infekts ihre zwei Starts am Sonntag absagen. Bronze holte sich Melanie Heck mit exakt ihrer persönlichen Bestzeit auf der 50m Brust Sprintdistanz. Mit persönlichen Bestzeiten und Saisonbestleistungen sicherten sich die Brüder Mattia und Ciro Scigliano, die dieses Jahr erstmals aufgrund ihres Alters nur noch in der offenen Klasse gewertet wurden, ihre Tickets nach Berlin zu den Deutschen Meisterschaften im August. Mattia Scigliano präsentierte sich in ausgezeichneter Form und schwamm bei seinen vier Starts drei neue persönliche Bestzeiten.

Bereits jetzt steht fest, dass mit Mattia Scigliano (100m/200m/400m Freistil und 100m Schmetterling), Vanessa Steigauf (400m/800m Freistil), Ciro Scigliano (100m Freistil) und Nils Miedler (50m Rücken) vier Sportler der SSF- Singen für acht Strecken an den Deutschen Meisterschaften qualifiziert sind. Da könnte noch die eine oder andere Strecke, sowie auch Sportler/in dazu kommen, der Qualifikationszeitraum endet Mitte Juli.

Süddeutsche-Meisterschaften-Lange-Strecken in Würzburg 23.02.-24.02.2019

Süddeutsche-Meisterschaften-Lange-Strecken in Würzburg 23.02.-24.02.2019

  • SSF-Singen erfolgreich in Würzburg
  • Vizemeistertitel geht nach Singen

Die Süddeutschen Meisterschaften der langen Strecken in Würzburg waren der erste Höhepunkt im jungen Wettkampfjahr für die Schwimm-Sport-Freunde Singen. Es war bereits eine der letzten Möglichkeiten sich über die kräftezehrenden Strecken von 400m Lagen und 800m/1500m Freistil für die Deutschen Meisterschaften im Sommer zu qualifizieren. Inwieweit das geklappt hat steht leider noch nicht fest, da die Ausschreibung zu den nationalen Titelkämpfen noch nicht veröffentlicht ist und somit die zu unterbietenden Qualifizierungszeiten noch nicht feststehen.

Vanessa Steigauf, Mattia Scigliano und Alessandro Axmann stellten sich der Aufgabe, die drei Schwimmer hatten sich insgesamt für sechs Starts qualifiziert. Vanessa Steigauf war auf allen drei Strecken startberechtigt. Über 400m Lagen und 1500m Freistil blieb sie hinter ihren Möglichkeiten und kam nicht an ihre Bestzeiten heran. Die 800m Freistil am Sonntag waren dann aber von Erfolg gekrönt, hier konnte sie sich gegenüber den zwei Wochen zurückliegenden Baden-Württembergischen Meisterschaften steigern und sicherte sich den Vize-Meistertitel hinter ihrer Konkurrentin vom Olympiastützpunkt in Saarbrücken. Alessandro Axmann verbesserte seine persönliche Bestzeit über 1500m Freistil um satte 17 Sekunden gegenüber der erst zwei Wochen alten Bestmarke, damit schiebt er sich mit 17:41,35 auf Platz 13 der deutschen Bestenliste seines Jahrgangs. Mit dieser Platzierung sollte er ziemlich sicher für die Deutschen-Jahrgangsmeisterschaften im Mai qualifiziert sein, hier sind nach der Bestenliste des Deutschen Schwimmverbandes die besten 20 Sportler des jeweiligen Jahrgangs startberechtigt. Über 400m Lagen stellte Alessandro zudem erneut eine persönliche Bestzeit auf. Mattia Scigliano bestätigte bei seinem Start über 800m Freistil trotz krankheitsbedingtem Trainingsrückstand seine Zeit, die er vor zwei Wochen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften schwamm. Sobald die Qualifizierungsnormen für die offenen Deutschen Meisterschaften im August veröffentlicht sind, zeigt sich, ob Vanessa und Mattia auch dieses Jahr wieder in Berlin auf den langen Strecken im Einsatz sein werden. Über die Kurz- und Mittelstrecken stehen die Qualifizierungswettkämpfe noch aus.

 

Tolle Bilanz bei den Süddeutschen Titelkämpfen

Tolle Bilanz bei den Süddeutschen Titelkämpfen

26.04. – 29.04.2018 Süddeutsche Meisterschaften in Dresden und Erlangen

  • Edelmetall für Mattia Scigliano, Vanessa Steigauf und Alessandro Axmann.
  • Mehrere Qualifikationen für die „Deutschen“ in Berlin und starke Staffeln.

Auf ein erfolgreiches Wochenende können die Schwimm-Sport-Freunde Singen zurück blicken: Bei den Süddeutschen Meisterschaften in Dresden (Ältere) und Erlangen (Jüngere) konnten die neun SSF-Starter im Reigen der über 150 Vereine mit über 1000 startenden Schwimmern mit mehreren persönlichen Bestzeiten Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze erringen, sowie dreizehn Normzeiten für die Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Mai/Anfang Juni und für die Deutschen Meisterschaften Ende Juli in Berlin unterbieten.

Bei den Jüngeren in Erlangen gelang Alessandro Axmann im Schüler-Mehrkampf der Sprung auf das Siegerpodest – und die Berlin-Qualifikation.

In Erlangen glänzte der von SSF-Co-Trainer Kevin Laule betreute Alessandro Axmann bei den Dreizehnjährigen im Kraul-Mehrkampf in seinen fünf Starts mit fünf persönlichen Bestzeiten: 0:42,33 Minuten über 50 m Kraul-Beinschlag, 1:03,02 über 100 m Freistil, 2:14,04 über 200 m Freistil, 4:36,40 über 400 m Freistil (mit Platz eins unter allen 53 Startern) und den für die DJM-Berlin-Qualifikation wichtigen 2:34,00 Minuten über 200 m Lagen erzielte er 2122 Punkte, gewann hauchdünn hinter Platz 1/2 Bronze und qualifizierte sich mit seiner 200-m-Lagen-Bestzeit (Nominierungsstrecke) für Berlin.

Mit den Ergebnissen in Dresden war SSF-Trainer Norbert Mayer ebenso zufrieden: Mattia Scigliano gewann Gold über 200 m Freistil (1:59,79) und Silber über 400 m Freistil (4:17,19), unterbot in Dresden über 100 m Freistil in 0:54,47 die DM-Norm (0:55,20), ebenso über 200 m Freistil (2:01,02). Vanessa Steigauf sicherte sich Silber über 400 m Freistil in 4:37,62 und Bronze über 200 m Freistil in 2:11,29 Minuten. Sie unterbot in der sächsischen Landeshauptstadt die DJM-Normen in 1:00,88 Minuten über 100 m Freistil (Norm 1:01,49), 200 und 400 m Freistil (2:12,00/4:39,42). Weitere DJM/DM-Normen unterboten in Dresden Ciro Scigliano über 100 m Freistil in 0:54,92 (Norm 0:55,20), sowie dem wegen der Staffeln von Erlangen nach Dresden mitgefahrenen vierzehnjährigen Nils Miedler in 0:28,19 über 50 m Rücken (Norm 0:30,21), sowie in 0:25,28/ 0:55,11/ 2:00,42 über 50/100/200 m Freistil (Normen 0:26,35/ 0:57,53/ 2:05,72), der dafür in Erlangen auf mehrere sichere Medaillen verzichtete.

Die Schwimm-Sport-Freunde Singen erschwammen bei den Süddeutschen Meisterschaften in Dresden durch Vanessa Steigauf und Mattia Scigliano Gold, zweimal Silber und Bronze, sowie mehrere Fahrkarten für die DM/DJM in Berlin.

Und dies sollte sich lohnen: Über 4×200 m Freistil schraubten – nur etwa 25 Minuten nach den 100-m-Freistil-Läufen – Startschwimmer Mattia Scigliano (2:02,11), Nils Miedler (2:01,24), Ciro Scigliano (2:04,38) und Moritz Schmid (2:06,16) die Vorjahres-Bestzeit von 8:46,01 auf sensationelle 8:13,89 Minuten (Rang 5), belegt derzeit Rang 29 im DSV (Norm Rang 50, derzeit 8:33,05) und sind damit sicher für die DM im Juli in Berlin qualifiziert. Über 4×100 m Freistil gelang dem SSF-Quartett der gleiche Erfolg: Startschwimmer Ciro Scigliano (54,92 sec), Nils Miedler (54,44), Mattia Scigliano (53,77) und Moritz Schmid (54,86) verbesserten die Vorjahresmarke von 3:41,09 auf 3:37,99 Minuten (Platz 4), belegen damit im DSV Rang 30 (Platz 50 mit 3:44,52) und haben den DM-Start ebenfalls sicher. Ebenso DM-Chancen haben die 4×200-m-Freistil-Staffel der Frauen bei einem Altersschnitt von erst 16 Jahren mit Vanessa Steigauf, Melanie Heck, Erika Wochner und Rebekka Ruh, sowie vielleicht als Nachrücker die 4x 100 m Lagen-Staffel, die mit Rebekka Ruh (Rücken/1:10,79), Melanie Heck (Brust/1:20,28), Erika Wochner (Schmetterling/1:11,78) und Vanessa Steigauf (1:01,37) in 4:44,22 Minuten die Bestzeit aus dem Jahr 2016 toppte. Zudem belegte Rebekka Ruh in glänzenden 2:30,84 über 200 m Rücken auf Platz 6 einen weiteren Urkundenrang. Weitere DJM/DM-Qualifikationen erzielten die SSF Singen bereits im Nominierungszeitraum seit Dezember 2017.

Gold und fünf DJM-Normen für Berlin

Gold und fünf DJM-Normen für Berlin

24./25.02.2018 – Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften in Neckarsulm

  • Vanessa Steigauf (SSF Singen) gewinnt Gold 
  • Mattia Scigliano / Nils Miedler / Vanessa Steigauf bereits fünffach für DJM qualifiziert.

Von der Sportlerehrung der Stadt Singen starteten die fünf Teilnehmer der Schwimm-Sport-Freunde Singen direkt zu den Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften nach Neckarsulm durch, um nach mehreren krankheitsbedingten Defiziten am frühen Samstagmorgen wenigstens ausgeruht zu diesen hohen Titelkämpfen antreten zu können, die immerhin auch als Qualifikation für die Deutschen Titelkämpfe Ende Mai/Anfang Juni und im Juli in Berlin dienten. Die Rechnung ging jedoch nicht ganz auf, denn statt des raschen Eincheckens war trotz Buchungsbestätigung durch einen Eingabefehler nur ein Zimmer frei und somit zuerst einmal ein Hotelwechsel angesagt – für Norbert Mayer in 46 Jahren erst das zweite Vorkommnis dieser Art.
Die Samstag-Ergebnisseführten so gegen die Konkurrenz aus 63 Süddeutschen Vereinen trotz mehrerer Saison-Bestzeiten und Leistungssteigerungen nicht ganz an die erträumten Platzierungen heran, brachten aber dennoch Finalplatzierungen / Urkundenränge (bis Platz 8) und Nominierungen zu den DJM im Frühsommer in Berlin: Alessandro Axmann steigerte sich über 1500 m Freistil um rund 43 Sekunden auf 18:31,04 Minuten und belegte Rang fünf in seiner Altersklasse. Vincent Jakob blieb nach einer Erkältung in 18:04,05 Minuten rund vier Sekunden über seiner Saisonbestzeit. Nils Miedler steigerte sich um 14 Sekunden auf 17:50,56 Minuten und qualifizierte sich damit für die DJM (Norm 17:59). Vanessa Steigauf schwamm in 18:20,52 Minuten nach ihrer Skiverletzung Saisonbestzeit und schaffte damit ebenfalls die Norm für Berlin (18:15). Enttäuscht startete Mattia Scigliano, der in den vergangenen Wochen im Training und Wettkampf klar stärkster SSFler war: Über 1500 m Freistil kam er einfach nicht in seinen Lauf, fühlte sich nach 500 Metern bereits schlapp und blieb in 17:27,44 Minuten trotz Platz vier über der DJM-Norm. Vielleicht hatte er – nach Einschätzung von Trainer Norbert Mayer – in der Euphorie der vergangenen Tage so hart trainiert, dass er am Samstag einfach noch zu matt war. Dafür glänzte Mattia Scigliano am Sonntag, offensichtlich wieder frischer, mit einem beherzten Rennen über 800 m Freistil: In 8:53,02 Minuten egalisierte er quasi seine absolute Bestzeit, schwamm bereits zum zweiten Mal unter der Norm für die deutschen Junioren-Meisterschaften im Juli in Berlin (8:55,99) und belegte in der offenen, altersunabhängigen Klasse Rang acht. Den Höhepunkt verbuchte das Team der SSF Singen am Ende: Über 800 m Freistil der Frauen schwamm Vanessa Steigauf in 9:24,41 Minuten neue Saisonbestzeit, unterbot die DJM-Norm (9:35,82) klar und erkämpfte sich in einem Start-Ziel-Sieg gegen die Hauptkonkurrentinnen aus Saarbrücken, Chemnitz und München die Goldmedaille. So sind nun bereits nach den beiden Langstrecken-Verbandswettkämpfen Vanessa Steigauf und Nils Miedler (beide 800/1500 m Freistil) für die Deutschen Jugend-Meisterschaften im Mai/Juni in Berlin und Mattia Scigliano (800 m Freistil) für die Deutschen Junioren-Titelkämpfe im Juli in der Bundeshauptstadt nominiert.

 

Neun Medaillen bei süddeutschen Titelkämpfen

Neun Medaillen bei süddeutschen Titelkämpfen

Rekordbilanz bei den süddeutschen Titelkämpfen für die Schwimm-Sport-Freunde Singen: (vorne) Alessandro Axmann, Espen da Silva, Nils Miedler, Vanessa Steigauf, Melanie Heck, Mattio Scigliano, (hinten) Vincent Jakob, Irina Oklmann, Lisa Gigl, Trainer Norbert Mayer, Ciro Scigliano und Moritz Schmid freuen sich über drei Titel, neun Medaillen, viele Urkundenränge und Qualifikationen für die DJM in Berlin.

Nils Miedler und Vanessa Steigauf (SSF Singen) mit drei Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen. Historische Rekordbilanz für SSF Singen auf der süddeutschen Ebene.

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen erlebten bei den süddeutschen Meisterschaften in Sindelfingen (Ältere) und Ingolstadt (Jüngere) ein Wechselbad der Gefühle: Eine Woche nach einem kräftezehrenden, vierzehntägigen Trainingslager in Ungarn absolvierten sie bei den “Süddeutschen” den wichtigsten Qualifikationswettkampf für die deutschen Jugend-Meisterschaften Ende Mai/Anfang Juni in Berlin und erzielten ein in der 45jährigen SSF-Geschichte historisches Ergebnis: Mit dreimal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze durch Nils Miedler (1/2/2) und Vanessa Steigauf (2/0/2), Urkundenrängen (bis Platz 8) durch Mattia Scigliano, Lisa Gigl, Moritz Schmid, Rebekka Ruh und Alessandro Axmann – einige Male nur hauchdünn hinter den Medaillenrängen, und einer Rekord-Nominierung von 49 Starts, von denen das SSF-Team 41 Rennen wahr nahm, waren eine überragende Bilanz im Reigen der riesigen Konkurrenz von rund 150 Vereine der sieben Süd-Bundesländer, die mit etwa 940 Schwimmern 3700 Mal an den Start gingen. Gleichzeitig verbesserte das SSF-Team die Vorjahres-Rekordbilanz von je zweimal Silber und Bronze in einem unglaublichen Maße.

Bei den Jüngeren in Ingolstadt überragte Nils Miedler (Jahrgang 2003) mit fünf Medaillen in seinen acht Starts: Über 50 m Rücken gewann er in 28,72 Sekunden Gold, über 100 m Freistil (0:55,86 Minuten) und 100 m Rücken (1:03,37) zweimal Silber, über 50 m Freistil (0:25,61) und 200 m Freistil (2:02,56) zweimal Bronze – und oft waren es dabei nur Hundertstelsekunden- Abstände zu Gold/Silber. Alessandro Axmann (2005) glänzte im Jugend-Freistil-Fünfkampf als Achter mit vier persönlichen Bestzeiten über 100/200/400 m Freistil und 200 m Lagen, Vincent Jakob (2002) schwamm über 400 m Freistil eine neue Bestzeit und Espen da Silva (2003) bestätigte über 400 m Freistil seine bisherige Bestmarke.

Bei den Älteren in Sindelfingen überragte Vanessa Steigauf (2001) mit vier Medaillen in fünf Starts: Mit zweimal Gold über 200/400 m Freistil (2:08,94/4:31,25) und zweimal Bronze über 50/100 m Freistil (0:28,07/0:59,65) überraschte die bisher eher auf den Langstrecken dominierende SSFlerin die Konkurrenz sichtlich. Weitere Urkundenränge (bis Platz 8) erschwammen sich Mattia Scigliano (1999) über 100/200 m Schmetterling und 100/200/400 m Freistil, Moritz Schmid (2000) über 50/100/200 m Rücken, Lisa Gigl (1998) über 50/100 m Freistil und Rebekka Ruh (2001) über 200 m Rücken. Persönliche Bestzeiten steuerten Irina Oklmann (50 m Freistil), Vanessa Steigauf (50/100 m Freistil), Ciro Scigliano (50 m Freistil), Moritz Schmid (50 m Freistil) und Mattia Scigliano (100 m Freistil, 200 m Schmetterling) bei.

Trotz des herausragenden Erfolgs haderte Trainer Norbert Mayer – wie viele andere Trainer vor Ort auch – mit der Terminierung und dem Qualifikationsprozedere: Viele Kriterien wurden viel zu spät bekannt gegeben, alleine der Qualifikationszeitraum zweimal verschoben und ein angemessenes Reagieren damit unmöglich gemacht. Das traf vor allem Vereine, die ganzjährig auf der 25-m-Bahn trainieren und die Osterferien für ihre Trainingslager auf der 50-m-Bahn komplett nutzten, während große Leistungszentren oft auch Trainingslager einfach in die Schulzeit legen. “Leichte, locker schwimmende Sportler konnten mit dem knappen Abstand zu diesen Titelkämpfen eher noch gut umgehen, schwerere, muskulösere hatten da schon gewaltige Probleme. Die Qualifikationskriterien, die bei den Jüngeren kurzfristig von Top40 auf Top30 im DSV reduziert wurden, sowie die Qualifikationszeiträume müssen daher langfristig fixiert und kommuniziert werden, da hat der Verband einfach versagt”, sah Mayer einige Schwimmer kleinerer und mittlerer Vereine eindeutig im Nachteil.

Dabei sind die SSF Singen weit über zwanzigfach für die DJM in Berlin nominiert und werden dort durch Nils Miedler, Vanessa Steigauf, Mattia Scigliano, Moritz Schmid und Lisa Gigl wohl 21 Mal an den Start gehen – wieder eine SSF-Rekordbilanz. “Aber da war bei sinnvollem Abstand zwischen dem Trainingslager und den Qualifikationswettkämpfen trotz der hervorragenden Bilanz noch mehr drin – und da ist der Verband gefordert”, blickt Mayer bereits auf eine hoffentlich bessere Terminierung 2018.

Singener Schwimmer für die “Süddeutschen” nominiert

Singener Schwimmer für die “Süddeutschen” nominiert

In den Osterferien bereitete sich das Team der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen in Ungarn vierzehn Tage mit bis zu 130 Trainingskilometern auf die anstehenden süddeutschen Meisterschaften vor, für die elf SSFler über vierzig Mal qualifiziert sind. Die elf Nominierten neben Trainer Norbert Mayer (vorne) Irina Oklmann, Vanessa Steigauf, Mattia Scigliano, Lisa Gigl, Rebekka Ruh, (Mitte) Espen da Silva, Alessandro Axmann, Moritz Schmid, Vincent Jakob, Nils M iedler und Ciro Scigliano.

Intensives Osterferien-Trainingslager in Ungarn soll Erfolge sichern.
41 der 49 Qualifikationen werden wahrgenommen.

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen scheinen derzeit Garant für Top-Leistungen und die schwimmsportliche Vertretung der Region auf überregionaler Ebene zu sein: Nach der Rekord-Nominierungsanzahl von 48 möglichen Starts auf süddeutscher Ebene 2016 konnten die SSF-Schwimmer in diesem Jahr die Marke nochmals leicht steigern und bei den Nominierungswettkämpfen Qualifikationen für 49 Einzelstarts erschwimmen, Staffeln noch gar nicht eingerechnet, auf die SSF-Trainer Norbert Mayer in diesem Jahr bewusst verzichtet: “Unsere besten Leistungsträger haben so viele Einzelqualifikationen, mit denen sie sich auch für die deutschen Jugend-Meisterschaften Ende Mai/Anfang Juni in Berlin qualifizieren können, dass die Staffeln dabei eine zu hohe Zusatzbelastung gewesen wären, da wollte ich nichts riskieren”, hat Mayer das große Ziel DJM-2017-Berlin für seine Leistungsträger ganz oben angestellt.

Schade ist, dass das SSF-Team getrennt an den Start gehen muss, die Jüngeren mit Co-Trainer Kevin Laule in Ingolstadt, die Älteren mit Trainer Norbert Mayer in Sindelfingen. Für Ingolstadt qualifizierten sich vier SSFler für 17 Starts: Alessandro Axmann (Jahrgang 2005) im Freistil-Jugendmehrkampf über 100/200/400 m Freistil, 50 m Freistil-Beinschlag und 200 m Lagen, Espen da Silva (2003) und Vincent Jakob (2002) jeweils über 400 m Freistil. Nils Miedler (2003) ist in Ingolstadt mit acht Starts über 50/100/200 m Freistil und Rücken, 50 m Brust und 200 m Lagen im Dauereinsatz, dabei hatte Trainer Mayer die weiteren Startmöglichkeiten über 50 m Schmetterling und 400 m Freistil sogar noch gestrichen. “Acht Starts an zwei Tagen sind schon Oberkante, aber nach dem intensiven Ungarn-Trainingslager zu meistern. Mehr war aber nicht mehr drin”, erläutert Mayer die zwei Streichungen seines in Ingolstadt sicher besten Aktiven, der dort auch Medaillenanwärter ist.

Für Sindelfingen qualifizierten sich Lisa Gigl (1998), Irina Oklmann (2000) und Ciro Scigliano (1999) jeweils über 50 und 100 m Freistil. Rebekka Ruh (2001) schaffte die Nominierungen über 50/100/200 m Rücken und 50 m Schmetterling. Moritz Schmid (2000) wird sich in Sindelfingen auf die 50/100 m Freistil und die 50/100/200 m Rücken konzentrieren, die nominierten 200/400 m Freistil und die 200 m Lagen auslassen. “Seine Strecken lagen oft einfach viel zu nah zusammen und so standen die DJM-Berlin-Strecken einfach im Vordergrund, da mussten wir ein wenig pokern”, erklärt Mayer die Start-Reduzierung. Mattia Scigliano (1999) wird über 100/200/400 m Freistil und 50/100/200 m Schmetterling ins Rennen gehen, die 50 m Freistil aber auslassen, für ihn haben die Mittelstrecken klar Priorität. Vanessa Steigauf (2001) kann alle nominierten Starts über 50/100/200/400 m Freistil und 200 m Lagen in Angriff nehmen und hat dabei auf den Mittelstrecken auch Medaillenchancen. Jan Heck (1997) lässt seine zwei Startchancen über 50/100 m Freistil ausbildungsbedingt aus. Zweimal Silber und zweimal Bronze lautete die seit vielen Jahren beste SSF-Bilanz 2016 auf dieser zweithöchsten bundesdeutschen Wettkampfebene. Dies will das SSF-Team 2017 überbieten. Nach über 100 bis 132 differenziert angebotenen und ohne Ausfall absolvierten Trainingskilometern in 24 Trainingseinheiten im ungarischen Szombathely ist dies der SSF-Mannschaft auch zuzutrauen.

Süddeutscher Titel für SSF Singen

Süddeutscher Titel für SSF Singen

Einmal Gold, zweimal Bronze und fünfmal Top10 im DSV – das war die stolze Bilanz der SSF Singen bei den Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften. Hinter SSF-Trainer Norbert Mayer (vorne von links) Alessandro Axmann (Gold), Melanie Heck, Espen da Silva, (hinten) Mattia Scigliano (Bronze), Moritz Schmid, Vincent Jakob, Nils Miedler, Vanessa Steigauf (Bronze) und Irina Oklmann.

Alessandro Axmann mit Gold, Vanessa Steigauf und Mattia Scigliano mit Bronze in Dresden.

Elf Aktive der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen waren für 17 Starts bei den Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften über 400 m Lagen, sowie 800/1500 m Freistil qualifiziert, neun SSFler traten schließlich die weite Reise nach Dresden an und gingen dort fünfzehn Mal an den Start. Dabei konnten sie trotz der Reisestrapazen acht neue Bestzeiten aufstellen und zwei Bestmarken egalisieren – für Trainer Norbert Mayer eine hervorragende Bilanz. Die große Überraschung war sicher der Gewinn der Goldmedaille in der Schülerklasse durch den noch elfjährigen Alessandro Axmann über 1500 m Freistil in 19:14,65 Minuten, der in einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen gegen den Chemnitzer Revesz (19:18,21) und den zuvor stark vorlegenden Mainzer Riel (19:19,83) seine persönliche Bestzeit um 1 Minute 5 Sekunden steigerte. Mit dieser Leistung liegt Axmann in der Jahresbestenliste des Deutschen Schwimm-Verbandes DSV) in seiner Altersklasse auf Rang drei. Vanessa Steigauf (Jahrgang 2001) schaffte mit Bestzeit über 800 m Freistil in 9:26,82 Minuten ebenso wie Mattia Scigliano (1999) mit Bestzeit-Einstellung über 1500 m Freistil in 17:00,58 Minuten den Sprung auf das Siegerpodest und beide konnten Bronze in Empfang nehmen. Weitere Top10-Platzierungen in Dresden erschwammen sich Mattia Scigliano über 400 m Lagen (Platz 6), Vanessa Steigauf über 400 m Lagen (7), Niels Miedler über 1500 m Freistil (8) und 400 m Lagen (10), Irina Oklmann über 800 m Freistil (10) und Moritz Schmid über 400 m Lagen (10). In der offenen Klasse belegten Vanessa Steigauf über 1500 m Freistil und Moritz Schmid über 800 m Freistil jeweils einen hervorragenden elften Rang. Die weiteren persönlichen Bestzeiten gingen auf das Konto von Irina Oklmann (800 m Freistil), Vanessa Steigauf (400 m Lagen in 5:25,51, 1500 m Freistil eingestellt), Espen da Silva (1500 m Freistil), Nils Miedler (400 m Lagen, 1500 m Freistil) und Mattia Scigliano (400 m Lagen / 4:59,54). Lediglich Moritz Schmid, Melanie Heck und Vincent Jakob blieben leicht über ihren bisherigen Bestmarken.

Vier SSF-Starter konnten sich mit ihren hervorragenden Leistungen in die Top10 der Jahresbestenliste des DSV in ihren Altersklassen schwimmen und sich damit jetzt bereits sicher für Langstreckenstarts bei der DJM im Mai/Juni in Berlin empfehlen: Alessandro Axmann auf Platz 3 über 1500 m Freistil, der bei den DJM aber noch nicht startberechtigt ist, Vanessa Steigauf auf Rang 4 über 1500 m Freistil und auf Platz 8 über 800 m Freistil, Mattia Scigliano auf Platz 8 über 1500 m Freistil und Moritz Schmid auf Rang 10 über 800 m Freistil. Zudem liegen derzeit Espen da Silva, Nils Miedler, Moritz Schmid und Vincent Jakob (alle über 1500 m Freistil), Mattia Scigliano, Nils Miedler und Vanessa Steigauf über 400 m Lagen im Rahmen der Qualifizierungsplätze für die Berliner DJM, sind aber nicht sicher nominiert. Sie müssen nun die Entwicklung in den anderen Landesgruppen abwarten. Allerdings, so Trainer Mayer, werden die SSF Singen wohl auch nicht all’ diese Startmöglichkeiten wahrnehmen, da bei eher sprintorientierten SSFlern der Fokus in Dresden mehr auf der Überprüfung der Grundlagenausdauer-Basis lag und bei den DJM in Berlin dann eher die 50-200 m Strecken zum Zuge kommen werden. Mit der diesjährigen Bilanz in Dresden erzielten die SSF Singen vereinsintern auch weitere Rekordmarken in der 45jährigen Vereinshistorie: Noch nie waren bei dieser Wettkampfebene elf SSFler qualifiziert und für 17 Rennen nominiert, noch nie waren neun SSFler am Start und noch nie gab es insgesamt drei Medaillen, dabei gar noch mit einem Titel. Darauf ist das jetzige SSF-Team auch zu Recht stolz.

Viermal Silber/Bronze bei den “Süddeutschen”

Viermal Silber/Bronze bei den “Süddeutschen”

v.l.Bild 1: Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen gingen mit dreizehn Teilnehmern bei den “Süddeutschen” in Darmstadt und Wetzlar 40 Mal an den Start: (vorne von links) Irina Oklmann, Nils Miedler, Kerstin Rohr, Rebekka Ruh, Ciro Scigliano, Melanie Heck, (hinten) Jan Heck, Lisa Gigl, Vanessa Steigauf, Moritz Schmid, Johannes Napel, Mattia Scigliano und Vincent Jakob.

Schwimm-Sport-Freunde Singen in Wetzlar und Darmstadt erfolgreich. — Schmid / Steigauf / Ruh glänzten mit Edelmetall.

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen präsentierten sich bei den süddeutschen Meisterschaften in Wetzlar (Jüngere) und Darmstadt (Ältere) mannschaftlich brillant, gewannen durch Moritz Schmid über 100/200 m Rücken in 1:02,08/2:13,85 Minuten zweimal Silber und mit Vanessa Steigauf über 400 m Freistil (4:38,08) und Rebekka Ruh über 200 m Rücken (2:27,46) zweimal Bronze – die beste Medaillenausbeute der SSF Singen auf dieser zweithöchsten bundesdeutschen Ebene seit vielen Jahren.

Hatte Trainer Norbert Mayer im Vorfeld auf Urkundenränge (Platz 4-8) durch Moritz Schmid, Vanessa Steigauf und Nils Miedler gehofft, wurde diese Erwartung weit übertroffen: Zusammen mit den drei Medaillengewinnern gelangen den SSFlern mit Ciro Scigliano (200 m Rücken), Lisa Gigl (50/100 m Freistil), Mattia Scigliano (400 m Freistil), Melanie Heck (200 m Brust) und Nils Miedler (Freistil-Jugendmehrkampf), sowie erneut Moritz Schmid (50 m Rücken, 200 m Lagen, 400 m Freistil), Rebekka Ruh (10/100 m Rücken) und Vanessa Steigauf (100/200 m Freistil) weitere dreizehn Urkundenplätze in Einzelwettbewerben. Dazu kamen für die Frauenstaffeln der SSF Singen mit Vanessa Steigauf, Lisa Gigl, Irina Oklmann und Kerstin Rohr in neuer SSF-Vereinsrekordzeit zwei hervorragende sechste Urkundenränge über 4×100 m und 4×200 m Freistil (4:10,13 / 9:01,51) – gegen die Konkurrenz der großen Olympia-, Bundes- und Landesleistungszentren aus Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ein riesiger Erfolg. Nils Miedler glänzte im Rahmen seines Jugendmehrkampfes als Vierter vor allem über 200 m Freistil (Erster in 2:09,00) und mit Rang drei über 100 m Freistil (1:00,14). Die Männerstaffel über 4×100 m Freistil mit Jan Heck, Ciro Scigliano, Mattia Scigliano und Johannes Napel schrammte nach 3:44,74 Minuten auf Platz neun nur knapp an den Urkundenrängen vorbei. Persönliche Bestzeiten schwamm neben den Medaillen- und Urkundengewinnern zudem Vincent Jakob über 200/400 m Freistil.

Nach diesen Erfolgen können sich auch wieder mehrere SSFler Chancen auf die Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften im Schwimmen in zwei Wochen in Berlin ausrechnen, obwohl ein Kuriosum in Darmstadt weitere Bestzeiten und möglicherweise auch DJM-Qualifikationen verhinderte: Der Veranstalter hatte vergessen, bei den 50-m-Sprints den Wasserzufluss ins Becken zu stoppen, wodurch die Aktiven auf den Bahnen 1-3 auf den letzten fünfzehn Metern regelrecht ausgebremst wurden. “Wir hatten im ersten Abschnitt leider vier unserer sechs Sprintstarts auf den Bahnen 1 und 2, waren also direkt betroffen, das war natürlich ärgerlich. Erst mein Gespräch mit einem ebenfalls ratlosen Trainerkollegen und meine Nachfrage beim Ausrichter ergab Klarheit. Danach wurde dies bei allen nachfolgenden 50-m-Sprint-Wettbewerben ausgeschaltet, ebenso bei den Finales – für uns kam das zu spät”, konnte sich SSF-Trainer Norbert Mayer wie auch andere Trainer in der Halle die scheinbar schwachen Sprintzeiten nachträglich erklären. “Eine Wiederholung der vielen Starts war aufgrund der Wettkampfdichte dann nicht mehr möglich, die 50-m-Sprinter des ersten Abschnittes waren die Leidtragenden. Wir werden im Laufe der Woche sehen, inwieweit sich das nun auf die DJM auswirkt, ich schaue optimistisch nach Berlin.”


Bild 2: Rebekka Ruh holte Bronze über 200m Rücken.


Bild 3: Vanessa Steigauf holte Bronze über 400m Freistil.


Bild 4: MoritzSchmid holte 2xSilber über 100m und über 200 m Rücken.

48 Qualifikationen für die “Süddeutschen”

48 Qualifikationen für die “Süddeutschen”

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen werden mit dreizehn Teilnehmern bei den “Süddeutschen” in Darmstadt und Wetzlar an den Start gehen: (vorne von links) Irina Oklmann, Nils Miedler, Kerstin Rohr, Rebekka Ruh, Ciro Scigliano, Melanie Heck, (hinten) Jan Heck, Lisa Gigl, Vanessa Steigauf, Moritz Schmid, Johannes Napel, Mattia Scigliano und Vincent Jakob.

Schwimm-Sport-Freunde Singen in Wetzlar und Darmstadt am Start. — DJM in Berlin im Visier.

Es läuft seit 2015 für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen mannschaftlich brillant – und dies setzte sich nun auch bei den Qualifikationswettkämpfen der vergangenen fünf Monate in den Normunterbietungen für die beiden süddeutschen Meisterschaften in Wetzlar (Jüngere) und Darmstadt (Ältere) fort. Vierzehn SSF-Aktive unterboten 48 Normen, 45 in Einzelwettbewerben, drei in Staffeln. Dabei können die SSFler gar nicht alle Starts wahrnehmen, da beispielsweise manche Wettbewerbe zu knapp hintereinander liegen und sich SSF-Trainer Norbert Mayer mit seinen Schwimmern auf die wichtigeren Disziplinen festlegen musste.
So werden Moritz Schmid (100 m Freistil), Vanessa Steigauf (200 m Lagen), Lisa Gigl (200 m Freistil), Ciro Scigliano (100 m Freistil), Rebekka Ruh (50 m Schmetterling), Mattia Scigliano (100 m Freistil) und Maximilian Kienzle (200 m Rücken, 400 m Freistil / Urlaub) acht Starts streichen. Von den favorisierten Starts entfallen 14 auf die Jüngeren in Wetzlar und 26 auf die Älteren in Darmstadt. Moritz Schmid ist in Wetzlar der Vielstarter der SSF Singen: Er wird über 50/200/400 m Freistil, 50/100/200 m Rücken und 200 m Lagen ins Rennen gehen. Vincent Jakob qualifizierte sich über 200/400 m Freistil und Nils Miedler als jünster SSFler packte die Norm für den Jugendmehrkampf von 1850 Punkten mit über 2400 Punkten deutlich. Er wird über 50 m Kraul-Beinschlag, 100/200/400 m Freistil und 200 m Lagen am Start sein.
Zehn SSFler treten die Reise nach Darmstadt an und werden dort in 23 Einzel- und drei Staffelrennen an den Start gehen: Mattia Scigliano startet über 50/100/200 m Schmetterling und über 200/400 m Freistil, sein Zwillingsbruder Ciro Scigliano qualfifizierte sich über 50/100 m Freistil und 200 m Rücken, Jan Heck geht über 50/100 m Freistil ins Rennen und Johannes Napel ebenfalls im 50-m-Freistil-Sprint. Dieses Quartett wird auch über 4×100 m Freistil starten. Bei den Frauen gehen Melanie Heck über 50/200 m Brust und 200 m Lagen an den Start, Rebekka Ruh über 50/100/200 m Rücken. Lisa Gigl qualifizierte sich über 50/100 m Freistil. SSF-Vielstarter in Darmstadt ist zusammen mit Mattia Scigliano Vanessa Steigauf, die über 50/100/200/400 m Freistil antreten wird, zudem aber zusammen mit Lisa Gigl, Kerstin Rohr und Irina Oklmann über 4×100 m Freistil und 4×200 m Freistil qualifiziert ist und die Singener Farben vertreten wird.
“Mit Nils Miedler im Jugendmehrkampf, Moritz Schmid auf den längeren Rückenstrecken und Vanessa Steigauf auf den längeren Freistilstrecken haben wir auch potentielle Kandidaten für Finalplatzierungen (bis Rang 8), weitere stehen nur knapp dahinter. Nach dem intensiven Pfingstferien-Trainingslager in Singen mit über 120 technisch orientierten Trainingskilometern haben alle eine gute Grundlage und müssen sich jetzt nur noch von dieser Belastung erholen. Alles andere sehen wir dann am kommenden Wochenende in Wetzlar und Darmstadt, ich bin optimistisch”, sieht Mayer den süddeutschen Titelkämpfen gelassen entgegen und schielt bereits auf weitere Qualifikationen für die vom 20.-25.Juni in Berlin stattfindenden “Deutschen Jugend-Meisterschaften”.