DMS Badenliga Villingen

DMS Badenliga Villingen

  • Junge Mannschaft setzt Achtungszeichen in der Badenliga
  • SSF Singen in der Badenliga

Am Wochenende bestritten die Damen der SSF-Singen in Villingen die Deutsche-Mannschafts-Meisterschaft (DMS) in der Badenliga. 34 Einzelstrecken zwischen 50 und 1500 Meter waren zu schwimmen, wobei jeder Sportler nur maximal fünf Starts und keine Strecke doppelt schwimmen durfte. Hier zählt nicht das einzelne Ergebnis sondern die mit der Mannschaft erreichte Gesamtpunktzahl, das macht diesen Wettkampf so besonders und schweißt die Teams zusammen. Das neue Programm und die neuen Regularien erschwerten es zusätzlich die optimale Aufstellung zu finden um mit den eingesetzten Sportlerinnen das maximale Punktergebnis zu erreichen.  Die Trainerin bewies ein glückliches Händchen, mit 14952 Punkten steigerten sich die Schwimm-Sport-Freund(innen) Singen gegenüber dem Vorjahr um 2572 Punkte. Mit einem Durchschnittsalter von 17 Jahren, die jüngste Schwimmerin war 11 Jahre alt, stellten die SSF-Singen ein sehr junges Team. Kerstin Rohr, Lisa Gigl, Irina Oklmann, Vanessa Steigauf, Melanie Heck, Isabell Lemke, Alessia Speranza, Naomie Schieß und Paulina Kampka  nutzten die Gelegenheit junge Nachwuchsschwimmerinnen an diese Wettkampfform heranzuführen.  Die vier „Neulinge“  bewiesen Teamgeist und steuerten mit neuen Bestzeiten wertvolle 3153 Punkte zum Gesamtergebnis bei.

Besonders beeindruckten Isabell Lemke und Paulina Kampka die ihre Einsätze auf  800m und 1500m Freistil mit bemerkenswerter Konstanz, beide Male mit neuer persönlicher Bestzeit absolvierten. Alessia Speranza, auf vier Strecken im Einsatz, glänzte mit Bestzeiten und steuerte hervorragende 1400 Punkte bei. Die Jüngste der DMS-Neulinge, Naomie Schieß (drei Strecken), schwamm 1076 Punkte für das Team ein. Die „alten Hasen“ lagen allesamt über 2000 Punkte. Vanessa Steigauf (2489), Irina Oklmann (2465), Melanie Heck (2363), Lisa Gigl (2256) und Kerstin Rohr (2246).

Welchen Platz die Damen schlussendlich erreicht haben steht erst fest, wenn alle Vereine ausgewertet sind.

DMS Oberliga SSF-Damen in Freiburg

DMS Oberliga SSF-Damen in Freiburg

  • Tapfer gekämpft und doch verloren
  • SSF-Damen kehren in die Badenliga zurück

Zwei Tage, 76 Wettkämpfe deutschlandweit, jeder Schwimmer maximal vier Starts, in der 1.Bundesliga fünf Starts, das komplette olympische Programm wird zwei- bzw. dreimal geschwommen. Die deutschen Schwimmvereine ermittelten beim Deutschen-Mannschaftswettbewerb-Schwimmen (DMS) ihre Besten. Die Schwimmerinnen der Schwimm-Sport-Freunde-Singen, Kerstin Rohr, Lisa Gigl, Irina Oklmann, Vanessa Steigauf, Melanie Heck, Laura Koch und Erika Wochner kämpften tapfer in der Oberliga Baden-Württemberg in Freiburg und versuchten sich nach Kräften gegen den Abstieg zu wehren.

Dieser einzigartige Mannschaftswettbewerb schweißt die Schwimmer zusammen, in einer wahrhaftigen Sisyphusarbeit legen die Trainer fest wer welche Strecke schwimmt um in der Summe die maximale Punktzahl zu erreichen, denn hier geht es nicht um den einzelnen Erfolg, es geht um die Summe aller geschwommenen Zeiten. Teamgeist ist hier gefragt und die Singener Damen feuerten sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Zwei neue Vereinsrekorde wurden aufgestellt, Melanie Heck unterbot die alte Marke über 100m Brust und Vanessa Steigauf verbesserte ihren eigenen Vereinsrekord über 200m Lagen.

Sieben Schwimmer werden mindestens benötigt um sich der DMS-Aufgabe zu stellen da die Anzahl der Starts pro Schwimmer begrenzt ist. Gerade die kleinen Vereine haben es da schwerer, umso beachtlicher, dass die SSF-Damen schon zum zweiten Mal in der Oberliga antreten durften.

Wichtigste Punktesammler waren Vanessa Steigauf die in vier Starts 2410 Punkte auf das Teamkonto buchte, sowie Melanie Heck mit 2131 Punkten. Nur knapp unter der 2000er Punktemarke blieben Lisa Gigl mit 1990 Punkten und Kerstin Rohr mit 1937 Punkten. Irina Oklmann hatte drei Starts zu bewältigen und sammelte hierbei wertvolle 1442 Punkte. Über jeweils drei Strecken sammelten Erika Wochner und Laura Koch die weiteren Punkte für das Team. Erika Wochner und Kerstin Rohr schwammen über die kräftezehrenden 200m Schmetterling nahezu identische, starke Zeiten.

Am Ende bedeuteten die erreichten 12380 Punkte den 9. Platz und damit leider den ersten Abstiegsplatz, somit kehren die SSF-Damen 2020 in die Baden-Liga zurück, die sie nächstes Jahr als punktbeste Mannschaft anführen.

SSF-Herren in der Baden-Liga

SSF-Herren in der Baden-Liga

DMS Wochenende der Schwimmer

„Schaffen wir den Aufstieg?“ – Diese Frage stellte sich wieder einmal das Herren Team der Schwimm-Sport-Freunde Singen beim Deutschen-Mannschaftswettbewerb-Schwimmen (DMS). Die seit Jahren jüngste SSF-Mannschaft, Altersdurchschnitt 15 Jahre, glänzte in der Baden-Liga in Villingen mit vielen Bestzeiten. Oberliga hieß der Traum, eine gute Platzierung war das realistische Ziel. Geschwommen wurde zweimal das komplette olympische Programm, wobei jeder Sportler laut Reglement nur maximal viermal starten durfte.

Mattia Scigliano schwamm in seinen vier Starts zu 2304 Punkten und erreichte über 100m Schmetterling und 200m Lagen jeweils eine neue persönliche Bestzeit, sein Bruder Ciro Scigliano verbesserte seine persönliche Bestzeit über 50m Freistil und brachte es auf 2090 Punkte in vier Starts.

Trotz zurückliegender Krankheit und erst kurzer Trainingsphase schwamm Dominik Osann in seinen beiden Starts über 100m und 200m Brust zu tollen Zeiten. Der erst zwölfjährige Nils Weber schwamm über die gleichen Strecken ähnliche Zeiten wie sein Teamkollege. Laurenz Busam schwamm über 200m Schmetterling – trotz längerem krankheitsbedingten Trainingsausfalls – eine starke Zeit. Alessandro Axmann hatte in drei Starts 2100m Freistil zu bewältigen, mit zwei persönlichen Bestzeiten über 200m Freistil und 1500m Freistil und einer guten Zeit über 400m Freistil schaffte er es auf 1444 Punkte während sein Bruder Flavio Axmann viermal ganz knapp an seine Bestzeiten heran schwamm und 1657 Punkte sicherte. Nils Miedler und Espen DaSilva lieferten solide Leistungen, die das Punktekonto der SSF-Schwimmer auffüllten.

In Addition der Zeiten und Punkte erreichten die SSF-Singen mit 11790 Punkten einen guten fünften Platz im Fernvergleich mit den anderen badischen Mannschaften in der Baden-Liga und so verschiebt sich die Frage auf nächstes Jahr: „Schaffen wir den Aufstieg?“

Als Dritter Oberliga-Aufstieg erneut verpasst

Als Dritter Oberliga-Aufstieg erneut verpasst

04.02.2018 – Landesliga Baden in Villingen

  • Schwimm-Sport-Freunde Singen in der Landesliga Baden auf Rang drei.
  • Schmerzliche Ausfälle verhindern Aufstieg in die Oberliga BaWü. 

Es sollte wieder einmal nicht wahr werden: Rund 13.200 Punkte konnte das Männer-Team der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Saisonzeiten bei den Mannschaftsmeisterschaften in der Landesliga Baden erschwimmen, das hätte seit Jahren einen sicheren Aufstieg bedeutet. Nach zwei krankheitsbedingten Absagen wichtiger Leistungsträger am vorletzten Tag und in den letzten Minuten vor dem Wettkampf, die jeweils über 2.000 Punkte erschwommen hätten, musste SSF-Trainer Norbert Mayer die Mannschaft zweimal komplett umstellen und alle freigewordenen acht Starts durch vier junge, im Schnitt knapp vierzehnjährige SSF-Nachwuchsschwimmer ersetzen. “Schon die erste Umstellung kostete uns etwa 350 Punkte, aber selbst das hätte für den Aufstieg gerade noch gereicht, mit der zweiten Umstellung verloren wir dann allerdings nochmals rund 650 Punkte, das war nicht mehr auszugleichen, und so konnten wir uns im Fernvergleich mit den anderen Bezirken in Baden und Württemberg den Aufstieg abschminken”, sah Mayer die dritte Aufstiegsmöglichkeit seines Männerteams in unendliche Ferne gerückt. So ging es für das extrem junge SSF-Team darum, wenigstens in der “Badenliga” ganz vorne mitzumischen – und dies gelang selbst unter diesen widrigen Umständen.

Allen voran glänzte Mattia Scigliano mit drei herausragenden Bestzeiten über 100 m Schmetterling (0:57,57 Minuten), 200 m Freistil (1:57,64) und 200 m Schmetterling (2:09,57), bei denen er am bestehenden Vereinsrekord von Thomas Winkler aus dem Jahr 2003 (2:09,46) nur um elf Hundertstelsekunden vorbeischrammte – es wäre der erste Vereinsrekord gewesen, den ein SSFler dem früheren Junioren-Europameister und Kurzbahn-Europameister abgenommen hätte. “Diese Rekordmarke fällt noch 2018, da bin ich mir sicher”, traut Mayer seinem derzeit Besten im Männerteam noch viel zu. Weitere Bestmarken steuerten vor allem die jungen SSF-Starter bei, so Vincent Jakob über 200/1500 m Freistil und 100 m Brust, Laurenz Busam auf den schwierigen 100/200 m Schmetterling und Flavio Axmann über 200 m Rücken/400 m Lagen. Die erfolgreichsten Punktesammler der SSF-Mannschaft waren Mattia Scigliano (2278 Punkte/4 Starts), Moritz Schmid (2128 Punkte/4 Starts), Johannes Napel (1865 Punkte/4 Starts), Vincent Jakob (1819 Punkte/4 Starts), Espen da Silva (1292 Punkte/3 Starts), Jan Heck (1013 Punkte/2 Starts), Flavio Axmann (806 Punkte/2 Starts), Laurenz Busam (618 Punkte/2 Starts) und der erst zwölfjährige Alessandro Axmann (409 Punkte/ 1 Start). In Villingen belegten die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen mit 12.228 Punkten Platz eins vor Konstanz und Villingen, im Fernduell der vier Bezirke der Landesliga Baden hinter Freiburg II (13.043 Punkte) und dem Schwimmteam HedDos (12.268) mit 40 Punkten Rückstand Platz drei. Im BaWü-Gesamtvergleich schafften schließlich der TSV Neustadt/Stuttgart (13.231), das Freiburger Team und der TV Bad Mergentheim (12.767 Punkte) die drei begehrten Aufstiegsränge. “Platz eins war knapp drin, Platz zwei sicher, Platz drei bei nur einem Ausfall auch noch, der Aufstieg war greifbar nah. Aber das nützt alles nichts, wenn das Team nicht zur Verfügung steht. Wir bleiben in der Landesliga Baden, für die diesmal eingeläutete Verjüngung der Mannschaft ist das vielleicht sogar besser, wenn auch beim dritten gescheiterten Anlauf etwas traurig”, sieht Mayer beide Seiten dieser Medaille.

 

Kompakte Singener Mannschaftsleistung erbringt Rang acht im BaWü-Oberhaus

Kompakte Singener Mannschaftsleistung erbringt Rang acht im BaWü-Oberhaus

04.02.2018 – Baden-württembergischen Oberliga in Schwäbisch-Gmünd

  • Kompakte Singener Mannschaftsleistung erbringt Rang acht im BaWü-Oberhaus.

Für das teilweise noch junge Frauenteam der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen wurde die Reise nach Schwäbisch-Gmünd zum Finale der baden-württembergischen Oberliga im Schwimmen zu einer Zitterpartie: Mit Kerstin Rohr (Beruf), Lisa Gigl (Praktikum), Irina Oklmann (Abitur), Rebekka Ruh (verletzt) und Vanessa Steigauf (beim Skifahren verletzt) konnten fünf wichtige Leistungsträger die bisherige Saison oder die letzten Vorbereitungswochen nicht voll nutzen, sie absolvierten aber 19 der 26 Starts und damit über zwei Drittel aller Rennen. Da zeitgleich das SSF-Männerteam ebenfalls mit etlichen “Wackelkandidaten” in der Badenliga in Villingen an den Start ging und dort deshalb von SSF-Trainer Norbert Mayer betreut wurde, coachte SSF-Co-Trainer Kevin Laule das Frauenteam. Die Rechnung von Norbert Mayer, dass die SSF-Frauen wohl trotzdem konstantere Leistungen in dieser eintägigen Veranstaltung bringen würden, ging zum Glück auf. Vanessa Steigauf wurde mit 2488 Punkten in ihren 4 Starts über 100/200/400/800 m Freistil wichtigste Punktesammlerin des SSF-Teams. Lisa Gigl (2184 Punkte/4 Starts) und Melanie Heck (2003 Punkte/4 Starts) übertrafen ebenfalls die 2000-Punkte-Marke, unter der Irina Oklmann mit 1987 Punkten (4 Starts) nur knapp blieb. Kerstin Rohr steuerte trotz zweier punktemäßig schwieriger 100-/200-m-Schmetterlingsstrecken wertvolle 1819 Punkte (4 Starts) bei, ebenso die erst 13jährige Erika Wochner, die in ihren drei Starts mit beiden Schmetterlingsstrecken 1281 Punkte beisteuerte. Laura Koch (1 Start) komplettierte mit 436 Punkten die SSF-Mannschaft. Bestzeiten wurden unter diesen Umständen von Trainer Norbert Mayer nicht erwartet, zu knapp waren teilweise die Zeitabstände zwischen den Starts – gerade für die Vierfachstarterinnen. Dennoch erzielten vier SSFlerinnen persönliche Bestmarken: Erika Wochner über 400 m Freistil, Irina Oklmann über 50 m Freistil und 400 m Lagen, Kerstin Rohr über 200 m Schmetterling und Melanie Heck über 800 m Freistil. Das Ziel, trotz aller Schwierigkeiten Platz acht im Zehnerfeld und damit wohl das rettende Ufer und den Verbleib in der Oberliga zu erschwimmen, wurde nach allen Auswertungen der oberen und unteren Ligen erreicht: Hinter den Mannheimern auf Platz sieben (13.617 Punkte) sicherten sich die SSF Singen mit 13.088 Punkten Rang acht vor den nun definitiv als Absteiger feststehenden SSG Reutlingen-Tübingen II (12.876 Punkte) und SV Bietigheim (11.545), womit die “Mission Schwäbisch-Gmünd” zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden konnte.

 

Singener Schwimmerinnen in der Oberliga BaWü

Singener Schwimmerinnen in der Oberliga BaWü

Das Mädchenteam der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen freut sich über Platz 6 in der Oberliga-BaWü: (vorne von links) Laura Koch, Melanie Heck, Rebekka Ruh, Erika Wochner, Kerstin Rohr, (hinten) SSF-Trainer Norbert Mayer, Vanessa Steigauf, Lisa Gigl, Irina Oklmann und Anna Gigl.

Beeindruckende Bilanz sichert auf Platz 6 klar den Oberliga-Verbleib der Singener Frauen.

Als “einen Krimi mit einem happy end” bezeichnete SSF-Trainer das Finale der Schwimm-Oberliga Baden-Württemberg, das an den zwei Austragungsorten Schwäbisch Gmünd und Karlsruhe parallel durchgeführt wurde. Die Frauen der Schwimm-Sport-Freunde Singen starteten dabei in Karlsruhe gegen die Teams aus Karlsruhe, Neckarsulm, Mannheim und Villingen, in Schwäbisch Gmünd gingen Reutlingen, Schwäbisch-Gmünd, Ulm Tübingen und Stuttgart ins Rennen. Nachdem in Karlsruhe die Information durchgesickert war, dass die Frauen von Sindelfingen aus der zweiten Bundesliga abgestiegen waren und damit möglicherweise drei Team aus der Oberliga (Platz 8-10) absteigen müssten, war der Druck besonders groß, zumal die SSF Singen als Aufsteiger aus der Verbandsliga Baden die niedrigste Punktezahl aus dem Vorjahr aufwiesen. Für das recht junge Team der SSF Singen war die Aufgabe damit doppelt schwierig, zumal es ausschließlich mit “eigenen” Aktiven an den Start ging und nicht wie Großvereine mit Sponsoren und Universitätsstädte mit Studenten von auswärts auf permanente Zugänge bauen konnte, sowie auch nur über eine einzige Reserveschwimmerin verfügte. Mit einer beeindruckenden mannschaftlichen Geschlossenheit und vielen Bestzeiten kompensierte das SSF-Team diesen Nachteil: Kerstin Rohr, Lisa Gigl, Irina Oklmann, Melanie Heck und Rebekka Ruh sorgten mit ihren Leistungen und Bestzeiten in jeweils vier Starts (Maximum) in nur knapp 5 Stunden Wettkampfdauer für die wichtigen Grundlagen im Punktestand und meisterten diesen Kraftakt trotz vieler Mittelstreckenrennen bravourös. Vanessa Steigauf glänzte mit Vereins- und Bezirksrekord über 400 m Freistil in 4:25,88 Minuten und war in ihren vier Rennen mit 2606 Punkten die herausragende Punktesammlerin. Die beiden Neulinge im Team, Laura Koch (200 m Brust/800 m Freistil) und Erika Wochner (200 m Schmetterling) steigerten sich um 8 bzw. 11 Sekunden und trugen damit wertvolle Punkte bei. Schon kurz nach Wettkampfende, als auch die Ergebnisse im Fernduell mit den Teams in Schwäbisch-Gmünd abgeglichen waren, konnten sich die Mädchen der SSF Singen riesig freuen: Sie konnten ihre Punktzahl von 12.986 auf 13.456 Zähler steigern und somit die Teams aus Ulm (13.438), Reutlingen/Tübingen (13.195), Stuttgart (13.110) und Villingen (13.004) hinter sich lassen. Mit Platz 6 war auch das Abstiegsgespenst vertrieben und der Verbleib in der baden-württembergischen Oberliga gesichert.

 

 

SSF-Männerteam Verbandsliga-Vizemeister

SSF-Männerteam Verbandsliga-Vizemeister

Über die Vizemeisterschaft in der Verbandsligaliga mit 13.005 Punkten freute sich das Team der SSF Singen mit (von links) Trainer Norbert Mayer, Mattia Scigliano, Moritz Schmid, Ciro Scigliano, Nils Miedler, Johannes Napel, Vincent Jakob, Flavio Axmann (Reserve), Maximilian Kienzle, Espen da Silva (Reserve) und Jan Heck.

Aufstieg in die Oberliga BaWü wohl nur um Haaresbreite verpasst.

Für das Männerteam der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen ging es im finalen Fernduell der Badenliga (badische Verbandsliga) in Villingen auch im Vergleich mit der württembergischen Verbandsliga darum, die Spitzenposition des Vorjahres als Vizemeister mit 12.782 Punkten zu verteidigen und mit einer weiteren Leistungssteigerung die 13.000-Punkte-Marke möglichst zu überbieten, die für einen Aufstieg in die Oberliga eigentlich immer reichte. Optimistisch eingestimmt ließ das Team von SSF-Trainer Norbert Mayer auf der Villinger 25-m-Bahn auch viele Bestzeiten und gute Serien folgen, was aufgrund der vielen Mittelstrecken im Programm der “Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen” (DMS) und der enormen Startdichte innerhalb von nur fünf Stunden eine harte Belastung darstellte. Vincent Jakob und Maximilian Kienzle absolvierten die “Marathonstrecken” über 1500 m Freistil mit Bestzeiten. Johannes Napel, Jan Heck und Nils Miedler spulten ihre maximal zu belegenden vier Starts trotz reduzierten Trainings durch Studium, Krankheitsausfällen und Schullandheim-Aufenthalten souverän ab und waren dadurch wichtige Punktesammler. Die großen Stützen mit jeweils zwei Bestzeiten im Rahmen ihrer vier Starts waren Moritz Schmid über 200 m Freistil (1:57,18 Minuten) und 200 m Lagen (2:11,63), Mattia Scigliano über 100 m Schmetterling (0:59,28) und 200 m Freistil (1:59,49), sowie Ciro Scigliano über 100/200 m Schmetterling (1:01,63 / 2:23,88). Mit dieser Folge schraubte das SSF-Team das Vorjahresergebnis auf hervorragende 13.005 Punkte und belegte im Zehnerfeld der adenliga hauchdünn hinter Eppelheim/Heidelberg (13.0026), aber klar vor Offenburg (11.860), der SG HedDos (11.582), Konstanz (11.072), Pforzheim (10.393) und Villingen (10.137) erneut Platz 2. Trotzdem werden die Singener wohl wieder nicht aufsteigen, denn im Fernduell mit Württemberg werden im Normalfall nur zwei Teams den Sprung in die Oberliga schaffen und neben Eppelheim erreichte dieses Ziel auch Waiblingen (13.379). Etwas ärgerlich für das SSF-Team: Nachdem 2/2016 bereits Sindelfingen und Leimen/ Heidelberg mit hochkarätigen Zugängen den Aufstieg der Singener verhinderten, verzeichneten Herbst 2016 Waiblingen mit einem deutschen Vizemeister und Eppelheim (Topschwimmer aus Ahlen) entscheidende Zugänge, während die Singener ausschließlich mit eigenen Schwimmern an den Start gingen. “Wir haben eben keine Uni oder Sponsoren, die uns Wechsel bescheren, aber wir werden auch 2018 versuchen, mit unserer eigenen Aufbauarbeit zu überzeugen und aufzusteigen, bei dem denkbar knappen Abstand hätten wir es auch jetzt schon packen können”, richtet Mayer den Blick bereits wieder nach vorne.

Kuriosum bei Mannschaftsmeisterschaften

Kuriosum bei Mannschaftsmeisterschaften

Das so erfolgreiche Männerteam der SSF Singen wird als Verbandsliga-Vizemeister wohl nicht aufsteigen können, während die Frauen 2016/17 sicher in der Oberliga schwimmen.

SSF Singen Männer verbleiben in der Verbandsliga Baden. Neue Bestimmungen mit immenser Auswirkung.

“Man könnte sich die Haare raufen, das hat mit Sport und Vereinsarbeit wirklich nichts mehr viel zu tun”, ärgert sich SSF-Trainer Norbert Mayer über die Aufstiegssituation seines so erfolgreichen Männerteams, das als Verbandsliga-Baden-Vizemeister im Vergleich zur Vorsaison gut 750 Punkte zulegte und mit 12782 Punkten ein Ergebnis erzielte, das sonst sicher für einen Aufstieg in die Oberliga gereicht hätte – nur eben in dieser Saison nicht, wie es jetzt wohl amtlich ist. Ausgebremst wurde das in Villingen fulminant aufschwimmende SSF-Team von zwei Vereinen, die durch Bundeskaderschwimmer verstärkt wurden, die teilweise nicht einmal in diesen Vereinen trainieren oder aufgebaut wurden, andererseits durch eine erst zum zweiten Mal geltende Regel, die es in allen Ligen zuließ, dass mit ausländischen Verstärkungen eine massive Wettbewerbsverzerrung stattfand, die sich dann durch die Ligen durchschlug.

Und das traf leider auch das Männerteam von Norbert Mayer. So starteten bei einem Erstbundesligist beispielsweise ein gutes halbes Dutzend Ungarn und Amerikaner, ein baden-württembergischer Zweitbundesligist hatte gerade noch einen einzigen eigenen Schwimmer am Start, das restliche Team bestand aus Aktiven aus der Schweiz. “Von diesem, mit mir auch noch befreundeten Trainer weiß ich, dass er mit seiner Aktion zeigen wollte, wie unsinnig diese Regelung ist und dass man sie schleunigst abschaffen sollte. Aber dadurch wurden für sein zweites Team in der Verbandsliga plötzlich eigene Aktive frei, die eigentlich in die zweite Bundesliga gehörten – und genau dies brach uns dann das Genick”, erläutert Mayer den schwierigen Zusammenhang. Da Mannheim als Meister der Oberliga in die zweite Bundesliga aufstieg, gab es drei Aufstiegsplätze von den Landesligen Baden und Württemberg in die BaWü-Oberliga – es hätte den SSF Singen also gereicht. Nun belegte die “Reserve” des Zweitbundesligisten mit 277 Punkten Vorsprung genau diesen dritten Aufstiegsplatz und die Männer der Schwimm-Sport-Freunde Singen bleiben in der Verbandsliga – ein hartes Los.

“Ich hoffe, dass diese Regel rasch gekippt wird, solche Auswüchse können wir im sonst so klar strukturierten Schwimmsport gar nicht brauchen, das verzerrt die Leistungen der Vereine in der Aufbauarbeit massiv. Wir werden uns davon aber auch nicht aus der Bahn werfen lassen. Wir haben seit 1 ½ Jahren eine fulminante Entwicklung durchgemacht, werden diese fortsetzen und 2016/17 eben mit hoffentlich über 13.000 Punkten sicher zum Frauenteam in die Oberliga aufsteigen”, gibt sich Mayer zuversichtlich. Unser Bild zeigt (vorne von links) Ciro Scigliano, Thomas Wochner, Johannes Napel, Mattia Scigliano, Moritz Schmid, (hinten) Norbert Mayer, Nils Miedler, Vincent Jakob, Jan Heck und Maximilian Kienzle.

SSF Singen in der Oberliga

SSF Singen in der Oberliga

Die Frauen der SSF Singen steigen in die baden-württembergische Oberliga auf. Unser Bild zeigt (vorne von links)Rebekka Ruh, Laura Koch, Melanie Heck, Kerstin Rohr, (hinten) Trainer Norbert Mayer, Irina Oklmann, Vanessa Steigauf und Lisa Gigl.

Aufstieg der SSF-Frauen ist nun bestätigt. — Die SSF-Männer müssen Bundesliga abwarten.

Das Frauenteam der SSF Singen hat es endgültig geschafft : Als Meister der Verbandsliga Baden (Badenliga) mit 12.986 Punkten mussten sie nur die massiv verstärkte Mannschaft der Neckarsulmer Sportunion (14.328) an sich vorbei ziehen lassen, blieben aber im Zwanzigerfeld beider Verbandsligen deutlich vor Pforzheim (12.539), dem SV Bietigheim (12.429), der Heidelberger Bundesligareserve (12.425) und Bad Saulgau (12.116) und dem SV Nekar-Enz (12.100). Damit konnten sich im Fernduell der beiden baden-württembergischen Verbandsligen Platz zwei und damit einen der beiden fixen Aufstiegsplätze in die baden-württembergischen Oberliga sichern, in der sie dann in der Saison 2016/17 an den Start gehen werden. Während sich das SSF-Frauenteam von Trainer Norbert Mayer bereits freuen kann, müssen sich die Männer der SSF Singen noch gedulden. Sie sind von Auf- und Abstiegen der drei oberen liegen abhängig – und diese Entscheidungen werden erst kommende Woche feststehen. Als Badenliga-Vizemeister blieben sie leider hinter den beiden sicheren Aufspiegsplätzen.

SSF Singen dominieren in der Verbandsliga

SSF Singen dominieren in der Verbandsliga

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen konnten sich bei der Verbandsliga-Entscheidung in Villingen
über Platz 1 bei den Frauen und Platz 2 bei den Männern freuen.

SSF-Frauenteam (12986 Punkte) auf Rang eins. — SSF-Männer mit 12782 Punkten auf Platz zwei.

Der Titel bei den Frauen und die Vizemeisterschaft bei den Männern in der Verbandsliga Baden – das hatten sich die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen im Vorfeld kaum zu hoffen gewagt, wenn auch bei beiden Teams mit einem Platz in der Spitze der Verbandsliga geliebäugelt wurde. So gingen die beiden Teams von SSF-Trainer Norbert Mayer trotz enorm kurzer Vorbereitung sehr optimistisch an den Start und schwammen überraschend viele persönliche Bestzeiten, obwohl manch einer aus den beiden Teams ein echtes “Hammerprogramm” zu absolvieren hatte. Kerstin Rohr, Lisa Gigl, Irina Oklmann, Vanessa Steigauf, Rebekka Ruh und Bettina Heck gingen in den fünf Stunden alle über die maximale Anzahl von vier Starts, bei den Männern absolvierten Johannes Napel, Jan Heck, Ciro Scigliano, Zwillingsbruder Mattia Scigliano und Moritz Schmid ebenfalls das Maximalprogramm. Laura Koch (2 Starts), Thomas Wochner (1), Maximilian Kienzle (3), Vincent Jakob (1) und Nils Miedler (1) ergänzten die fehlenden Starts, übernahmen dabei aber auch sehr erfolgreich viele der Langstreckenstarts über 800 bzw. 1500 m Freistil. “Wer wie Irina Oklmann, Vanessa Steigauf, Melanie Heck, Mattia Scigliano und Moritz Schmid durchweg auf den schweren Mittelstrecken unterwegs war, war nicht zu beneiden, musste sehr viel Ausdauer mitbringen und war am Ende richtig platt. Andererseits ging es bei den Sprintern wie Kerstin Rohr, Lisa Gigl, Rebekka Ruh, Johannes Napel, Jan Heck und Ciro Scigliano um jede Zehntel, denn da gibt teilweise eine Zehntelsekunde bereits drei Punkte, das läppert sich dann ganz schnell zu einer gewaltigen Summe zusammen”, verdeutlicht Mayer die verschiedenen Aufgaben. Aber auch die Jüngsten schlugen sich prächtig: Maximilian Kienzle und Vincent Jakob glänzten mit hervorragenden 1500 m Freistil, Laura Koch über 800 m Freistil. Nils Miedler, der als “Ersatznagel” über die für ihn ungewöhnlichen 100 m Brust startete, steigerte sich um über 10 Sekunden und setzte sich in 1:16,41 Minuten mit über 2 Sekunden Vorsprung auf Platz 1 in der badischen Altersklassen-Bestenliste – auch ein Nebeneffekt eines solchen Team-Wettkampfes.

Nach 26 Wettbewerben steigerte sich das Frauenteam der SSF Singen von 11.263 Punkten im Jahr 2015 auf nun 12.986 Punkte und belegt damit im Zehnerfeld der Verbandsliga Baden Rang 1 vor der SSG Pforzheim (12.539), der Bundesliga-Reserve des SV Nikar Heidelberg (12.425) und dem TV Bühl (11.729). Bei den Männern steigerte sich das Team der SSF Singen durchweg mit “Eigengewächsen” von 12.039 Punkten im Jahr 2015 auf nun 12.782 Punkte und belegten damit im Verbandsliga-Zehnerfeld Rang 2 hinter dem durch Zugang massiv verstärkten SK Leimen (14.001), aber vor Offenburg-Hausach (12.377), Swimteam HedDos (10.972) und Pforzheim (10.742). Bemerkenswert ist dabei auch die Zukunftsperspektive: “Mit gerade 16 Jahren bei den Jungs und rund 15 Jahren bei den Mädchen hatten wir zwei noch sehr junge Teams am Start, die sich in den kommenden Jahren noch steigern können”, blickt Mayer optimistisch in die Zukunft. Nun muss aber zuerst einmal bis Anfang Februar mit den Entscheidungen in den Bundesligen – die sich dann bis in die unteren Ligen auswirken – abgewartet werden, um definitiv zu wissen, welche der beiden SSF-Teams durch Titel und Vizemeisterschaft schlussendlich in die BaWü-Oberliga aufsteigen können.