SSF-Singen in Pardubice(Tschechien)

SSF-Singen in Pardubice(Tschechien)

20 Schwimmer der Wettkampfmannschaft der Schwimm-Sport-Freunde-Singen absolvierten ihr traditionelles Oster-Trainingslager, dieses Jahr in Pardubice (Tschechien) auf der 50m Bahn. 20 Trainingseinheiten mit je zwei Stunden Wasserzeit waren an den 12 Tagen zu bewältigen und wurden durch tägliches Athletiktraining ergänzt. Technik- und anaerobes Schwellentraining sowie Grundlagen-, Schnelligkeits- und Wettkampfausdauer standen im Fokus dieses Trainingslagers. Die älteren Sportler brachten es auf durchschnittlich 120km die Jüngeren (Jg. 2006-2008) schwammen bis zu 90 oder mehr km. Gerade die „Neulinge“ bewältigten diese Herausforderung bravourös.

Vanessa Steigauf, Melanie Heck, Alessia Speranza, Erika Wochner, Isabell Lemke, Nathalie Hieber, Jana Bold, Paulina Kampka, Mattia Scigliano, Ciro Scigliano, Nils Mielder, Alessandro Axmann, Dominik Osann, Nils Weber, Laurenz Busam, Espen Da Silva, Flavio Axmann, Levin Rau, Paul Wilsberg und Leon Eidel fanden nahezu optimale Bedingungen. Hotel und Bad in Laufweite, sehr gutes auf die Schwimmer abgestimmtes Essen, nettes Städtchen, Regenerations- und Lernzeiten, zwei Wochen Sonnenschein und frühlingshaftes Wetter, sowie ein Ausflug nach Prag mit einer Stadtführung, begeisterten die Schwimmer und auch die mitgereisten Trainer.

Gerade die Schwimmer, deren Abschlussprüfungen nach den Ferien anstehen hatten neben den Trainingseinheiten ein straffes Lernpensum zu bewältigen.

Schwimm-Sport-Freunde Singen erneut in Ungarn

Schwimm-Sport-Freunde Singen erneut in Ungarn

  • Training und Kultur als obligatorische Bestandteile des Trainingslagers

Es war bereits das elfte Mal seit 2007, dass die erste Mannschaft der SSF Singen und die SSF-Nachwuchs-Wettkampfmannschaft unter Leistung von Trainer Norbert Mayer ihr traditionelles Osterferien-Trainingslager im westungarischen Szombathely absolvierte. Die zwischen der österreichischen Grenze und dem Plattensee gelegene Stadt mit ihrer 50-m-Schwimmhalle bietet den erfolgreichen Wettkampfsportlern der Schwimm-Sport-Freunde Singen in der Vorbereitung auf die großen, überregionalen Langbahn-Meisterschaften von April bis Juli jeden Jahres nicht nur optimale Trainingsbedingungen auf der 50-m-Bahn, sondern mit einem familiär geführten kleinen Hotel und einem auf Sportlerbedürfnisse eingestellten kleinen Restaurant im unmittelbaren Umfeld der Schwimmhalle in einer Parklandschaft ein auch räumlich kompaktes Angebot zu einem erschwinglichen Preis. Neben dem umfangreichen Training mit bis zu 120 Trainingskilometern in den zwölf Trainingstagen, einem eingeschobenen Qualifikationswettkampf, Massagen und einem Wellness-Ausflug beschäftigten sich die SSF-Schwimmer wie jedes Jahr auch wieder mit der Geschichte Ungarns: Der „Kultur-Ausflug“ führte sie in diesem Jahr Richtung Balaton zur 70 km entfernten Burg Sümeg, die – im 13.Jahrhundert erbaut – ihre wichtigste Rolle 1552 erlangte, als nach dem Einmarsch der Osmanen in der Region und dem ersten Landgewinn der Türken Burg Sümeg zum Bischofssitz wurde. Während die Türken die Burg trotz mehrerer Versuche nie einnehmen konnten, wurde sie schließlich 1713 von österreichischen Truppen niedergebrannt. Erst ab 1989 wurde die Burg durch private Investoren wieder vollständig restauriert. Solche Begegnungen mit der Kultur eines Landes gehören seit Jahren für SSF-Trainer Norbert Mayer bei Trainingslagern zum Standard und waren über viele Jahrzehnte hinweg zuerst in der Schweiz und in den neuen Bundesländern, danach in Tschechien und nun in Ungarn fester Bestandteil des Rahmenprogramms aller SSF-Trainingslager seit 1976.

SSF-Schwimmer in Ungarn im Trainingslager

SSF-Schwimmer in Ungarn im Trainingslager

Das traditionelle Oster-Trainingslager der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen fand seit Ostern 2007 zum neunten Mal im ungarischen Szombathely zwischen dem Plattensee und der österreichischen Grenze statt. Die örtlichen Voraussetzungen mit Hotel, Schwimmhalle und Restaurant eng zusammen gelegen in einer kleinen Parkanlage und die freundschaftlichen Kontakte in Szombathely mit dem örtlichen Verein lassen die SSF-Leistungssportler immer wieder gerne in die 50-m-Schwimmhalle Szombathelys zurück kehren – sie fühlen sich dort gut aufgehoben. Dies schlug sich auch in hervorragenden Trainingsergebnissen nieder: Fast 100 km der jüngsten SSFler bis über 140 km bei den älteren SSF-Aktiven konnten in den vierzehn Tagen absolviert werden, wettkampfspezifisches Technik- und Ausdauer-Training standen im Vordergrund. Ein Halbtagsausflug nach Sarvar sorgten für die notwendige Abwechslung und Regeneration, ein weiterer in die Grenzstadt Sopron brachte einen nachhaltigen Einblick in die Geschichte dieser Grenzregion zwischen Ungarn und Österreich und der Stadt Sopron als “treuester Stadt Ungarns”, als sie sich 1921 in einer Volksabstimmung für die Zugehörigkeit zu Ungarn und gegen Österreich aussprach. Ostern 2016 werden die SSF Singen dann zum zehnten Mal nach Szombathely reisen, die dafür notwendigen Absprachen liefen bereits.

SSF-Schwimmer im Bundesstützpunkt vorbereitet

SSF-Schwimmer im Bundesstützpunkt vorbereitet

Der Schwimm-Stützpunkt Singen nahm in der Fastnachtsferienwoche mit seinen Kaderathleten aus Villingen und Singen die Chance war, sich auf der 50-m-Bahn des Bundesstützpunktes / Bundesleistungszentrums Heidelberg unter der Leistung des BSV-Stützpunkttrainers Norbert Mayer (SSF Singen) auf die anstehenden 50-m-Bahn-Meisterschaften des Frühjahrs vorzubereiten. In acht zweieinhalbstündigen Trainingseinheiten wurden dabei bis zu 45.000 Meter absolviert, Techniktraining und Grundlagenausdauer bildeten die Schwerpunkte. Dabei waren auch alle sieben Starter des Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen, die sich für die Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften in Dresden qualifizieren konnten und in der sächsischen Landeshauptstadt am 28.Februar/1.März an den Start gehen werden : (vorne von links) Mattia Scigliano, Nils Miedler (beide 1500 m Freistil), Melanie Heck (400 m Lagen), Ciro Scigliano (1500 m Freistil), (hinten) Moritz Schmid (800/1500 m Freistil, 400 m Lagen), Maximilian Kienzle (1500 m Freistil) und Vanessa Steigauf (800 m Freistil, 400 m Lagen) im BLZ Heidelberg.