Viermal Silber/Bronze bei den “Süddeutschen”

Viermal Silber/Bronze bei den “Süddeutschen”

v.l.Bild 1: Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen gingen mit dreizehn Teilnehmern bei den “Süddeutschen” in Darmstadt und Wetzlar 40 Mal an den Start: (vorne von links) Irina Oklmann, Nils Miedler, Kerstin Rohr, Rebekka Ruh, Ciro Scigliano, Melanie Heck, (hinten) Jan Heck, Lisa Gigl, Vanessa Steigauf, Moritz Schmid, Johannes Napel, Mattia Scigliano und Vincent Jakob.

Schwimm-Sport-Freunde Singen in Wetzlar und Darmstadt erfolgreich. — Schmid / Steigauf / Ruh glänzten mit Edelmetall.

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen präsentierten sich bei den süddeutschen Meisterschaften in Wetzlar (Jüngere) und Darmstadt (Ältere) mannschaftlich brillant, gewannen durch Moritz Schmid über 100/200 m Rücken in 1:02,08/2:13,85 Minuten zweimal Silber und mit Vanessa Steigauf über 400 m Freistil (4:38,08) und Rebekka Ruh über 200 m Rücken (2:27,46) zweimal Bronze – die beste Medaillenausbeute der SSF Singen auf dieser zweithöchsten bundesdeutschen Ebene seit vielen Jahren.

Hatte Trainer Norbert Mayer im Vorfeld auf Urkundenränge (Platz 4-8) durch Moritz Schmid, Vanessa Steigauf und Nils Miedler gehofft, wurde diese Erwartung weit übertroffen: Zusammen mit den drei Medaillengewinnern gelangen den SSFlern mit Ciro Scigliano (200 m Rücken), Lisa Gigl (50/100 m Freistil), Mattia Scigliano (400 m Freistil), Melanie Heck (200 m Brust) und Nils Miedler (Freistil-Jugendmehrkampf), sowie erneut Moritz Schmid (50 m Rücken, 200 m Lagen, 400 m Freistil), Rebekka Ruh (10/100 m Rücken) und Vanessa Steigauf (100/200 m Freistil) weitere dreizehn Urkundenplätze in Einzelwettbewerben. Dazu kamen für die Frauenstaffeln der SSF Singen mit Vanessa Steigauf, Lisa Gigl, Irina Oklmann und Kerstin Rohr in neuer SSF-Vereinsrekordzeit zwei hervorragende sechste Urkundenränge über 4×100 m und 4×200 m Freistil (4:10,13 / 9:01,51) – gegen die Konkurrenz der großen Olympia-, Bundes- und Landesleistungszentren aus Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ein riesiger Erfolg. Nils Miedler glänzte im Rahmen seines Jugendmehrkampfes als Vierter vor allem über 200 m Freistil (Erster in 2:09,00) und mit Rang drei über 100 m Freistil (1:00,14). Die Männerstaffel über 4×100 m Freistil mit Jan Heck, Ciro Scigliano, Mattia Scigliano und Johannes Napel schrammte nach 3:44,74 Minuten auf Platz neun nur knapp an den Urkundenrängen vorbei. Persönliche Bestzeiten schwamm neben den Medaillen- und Urkundengewinnern zudem Vincent Jakob über 200/400 m Freistil.

Nach diesen Erfolgen können sich auch wieder mehrere SSFler Chancen auf die Teilnahme an den deutschen Jugendmeisterschaften im Schwimmen in zwei Wochen in Berlin ausrechnen, obwohl ein Kuriosum in Darmstadt weitere Bestzeiten und möglicherweise auch DJM-Qualifikationen verhinderte: Der Veranstalter hatte vergessen, bei den 50-m-Sprints den Wasserzufluss ins Becken zu stoppen, wodurch die Aktiven auf den Bahnen 1-3 auf den letzten fünfzehn Metern regelrecht ausgebremst wurden. “Wir hatten im ersten Abschnitt leider vier unserer sechs Sprintstarts auf den Bahnen 1 und 2, waren also direkt betroffen, das war natürlich ärgerlich. Erst mein Gespräch mit einem ebenfalls ratlosen Trainerkollegen und meine Nachfrage beim Ausrichter ergab Klarheit. Danach wurde dies bei allen nachfolgenden 50-m-Sprint-Wettbewerben ausgeschaltet, ebenso bei den Finales – für uns kam das zu spät”, konnte sich SSF-Trainer Norbert Mayer wie auch andere Trainer in der Halle die scheinbar schwachen Sprintzeiten nachträglich erklären. “Eine Wiederholung der vielen Starts war aufgrund der Wettkampfdichte dann nicht mehr möglich, die 50-m-Sprinter des ersten Abschnittes waren die Leidtragenden. Wir werden im Laufe der Woche sehen, inwieweit sich das nun auf die DJM auswirkt, ich schaue optimistisch nach Berlin.”


Bild 2: Rebekka Ruh holte Bronze über 200m Rücken.


Bild 3: Vanessa Steigauf holte Bronze über 400m Freistil.


Bild 4: MoritzSchmid holte 2xSilber über 100m und über 200 m Rücken.

48 Qualifikationen für die “Süddeutschen”

48 Qualifikationen für die “Süddeutschen”

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen werden mit dreizehn Teilnehmern bei den “Süddeutschen” in Darmstadt und Wetzlar an den Start gehen: (vorne von links) Irina Oklmann, Nils Miedler, Kerstin Rohr, Rebekka Ruh, Ciro Scigliano, Melanie Heck, (hinten) Jan Heck, Lisa Gigl, Vanessa Steigauf, Moritz Schmid, Johannes Napel, Mattia Scigliano und Vincent Jakob.

Schwimm-Sport-Freunde Singen in Wetzlar und Darmstadt am Start. — DJM in Berlin im Visier.

Es läuft seit 2015 für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen mannschaftlich brillant – und dies setzte sich nun auch bei den Qualifikationswettkämpfen der vergangenen fünf Monate in den Normunterbietungen für die beiden süddeutschen Meisterschaften in Wetzlar (Jüngere) und Darmstadt (Ältere) fort. Vierzehn SSF-Aktive unterboten 48 Normen, 45 in Einzelwettbewerben, drei in Staffeln. Dabei können die SSFler gar nicht alle Starts wahrnehmen, da beispielsweise manche Wettbewerbe zu knapp hintereinander liegen und sich SSF-Trainer Norbert Mayer mit seinen Schwimmern auf die wichtigeren Disziplinen festlegen musste.
So werden Moritz Schmid (100 m Freistil), Vanessa Steigauf (200 m Lagen), Lisa Gigl (200 m Freistil), Ciro Scigliano (100 m Freistil), Rebekka Ruh (50 m Schmetterling), Mattia Scigliano (100 m Freistil) und Maximilian Kienzle (200 m Rücken, 400 m Freistil / Urlaub) acht Starts streichen. Von den favorisierten Starts entfallen 14 auf die Jüngeren in Wetzlar und 26 auf die Älteren in Darmstadt. Moritz Schmid ist in Wetzlar der Vielstarter der SSF Singen: Er wird über 50/200/400 m Freistil, 50/100/200 m Rücken und 200 m Lagen ins Rennen gehen. Vincent Jakob qualifizierte sich über 200/400 m Freistil und Nils Miedler als jünster SSFler packte die Norm für den Jugendmehrkampf von 1850 Punkten mit über 2400 Punkten deutlich. Er wird über 50 m Kraul-Beinschlag, 100/200/400 m Freistil und 200 m Lagen am Start sein.
Zehn SSFler treten die Reise nach Darmstadt an und werden dort in 23 Einzel- und drei Staffelrennen an den Start gehen: Mattia Scigliano startet über 50/100/200 m Schmetterling und über 200/400 m Freistil, sein Zwillingsbruder Ciro Scigliano qualfifizierte sich über 50/100 m Freistil und 200 m Rücken, Jan Heck geht über 50/100 m Freistil ins Rennen und Johannes Napel ebenfalls im 50-m-Freistil-Sprint. Dieses Quartett wird auch über 4×100 m Freistil starten. Bei den Frauen gehen Melanie Heck über 50/200 m Brust und 200 m Lagen an den Start, Rebekka Ruh über 50/100/200 m Rücken. Lisa Gigl qualifizierte sich über 50/100 m Freistil. SSF-Vielstarter in Darmstadt ist zusammen mit Mattia Scigliano Vanessa Steigauf, die über 50/100/200/400 m Freistil antreten wird, zudem aber zusammen mit Lisa Gigl, Kerstin Rohr und Irina Oklmann über 4×100 m Freistil und 4×200 m Freistil qualifiziert ist und die Singener Farben vertreten wird.
“Mit Nils Miedler im Jugendmehrkampf, Moritz Schmid auf den längeren Rückenstrecken und Vanessa Steigauf auf den längeren Freistilstrecken haben wir auch potentielle Kandidaten für Finalplatzierungen (bis Rang 8), weitere stehen nur knapp dahinter. Nach dem intensiven Pfingstferien-Trainingslager in Singen mit über 120 technisch orientierten Trainingskilometern haben alle eine gute Grundlage und müssen sich jetzt nur noch von dieser Belastung erholen. Alles andere sehen wir dann am kommenden Wochenende in Wetzlar und Darmstadt, ich bin optimistisch”, sieht Mayer den süddeutschen Titelkämpfen gelassen entgegen und schielt bereits auf weitere Qualifikationen für die vom 20.-25.Juni in Berlin stattfindenden “Deutschen Jugend-Meisterschaften”.

SSF Singen mit starkem Auftritt

SSF Singen mit starkem Auftritt

Die erfolgreichen Starter der SSF Singen bei den Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften (von links) Maximilian Kienzle, Melanie Heck, Vanessa Steigauf (Bronze), Mattia Scigliano, Moritz Schmid und Vincent Jakob.

Vanessa Steigauf mit Bronze erfolgreich. — Sichere Qualifikationen für DJM in Berlin.

Bei den süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften in der Offenbacher 50-m-Bahn-Traglufthalle zeigte sich das Team der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen mit Trainer Norbert Mayer erneut von seiner besten Seite. Nachdem die SSFler im Vorfeld mit dreizehn Nominierungen von sieben SSF-Aktiven bereits das mit Abstand stärkste Team der Schwarzwald-Bodensee-Region stellten, konnten sie nach dem krankheitsbedingten Ausfall des Vorjahresdritten Nils Miedler in Offenbach mit sechs Aktiven an den Start gehen und absolvierten zehn der elf möglichen Starts.

Die in der Konkurrenz der 81 Vereine mit 308 Aktiven und rund 500 Starts erzielte 80prozentige Bestzeitenquote spiegelte dabei einerseits die ausgezeichnete Form und die Wettkampfsicherheit des SSF-Teams wider, aber erst die Detailanalyse zeigte auf, wie stark das SSF-Sextett in Offenbach auftrat: Vanessa Steigauf (Jahrgang 2001) steigerte sich über 800 m Freistil um über 20 Sekunden auf 9:31,54 Minuten, rückte auf den zweiten 400 Metern immer näher an die davor weit Führenden aus Leipzig und Chemnitz heran, zwang sie zu einem fulminanten Finish, in dem die beiden Sächsinnen zwar knapp vorne blieben, aber Steigauf zu Bronze und einer beeindruckenden Bestzeit zogen. “Das hätte keine 50 m mehr gehen dürfen, dann hätte Vanessa Gold geholt”, ist sich Mayer sicher. Nachdem Steigauf die 400 m Lagen wegen Kniebeschwerden absagen musste, steigerte sie sich über 1500 m Freistil in 18:25,30 min erneut um 15 Sekunden und sicherte sich in der offenen Klasse Rang 13. Vielstarter Moritz Schmid (Jg.2000) startete mit Bestzeiten über 400 m Lagen (4:59,87) und 800 m Freistil (8:56,89 / offene Klasse Rang 12) und beendete seine Startfolge mit 1500 m Freistil in 17:17,32 min und dem Urkundenrang 7. Melanie Heck (2001) verbesserte sich über 400 m Lagen um vier Sekunden auf 5:32,65 min und belegte mit Platz 7 einen weiteren Urkundenrang (Platz 1-8). Vincent Jakob (Jg.2002) steigerte sich über 1500 m Freistil um rund 24 Sekunden auf 18:15,38 min und belegte Urkundenrang 7. Maximilian Kienzle (2001) verbuchte in 18:05,84 min eine Steigerung um neunzehn Sekunden und belegte Rang 10. Nachdem Mattia Scigliano (Jg.1999) über 400 m Lagen in 5:10,17 min bereits Rang 8 erzielt hatte, legte er den größten “Sprung” hin: In 17:26,98 min erzielte er eine Steigerung um über 32 Sekunden und schrammte auf Rang 9 nur knapp an einer weiteren Urkunde vorbei.

Trotz der von Nils Miedler abgesagten Starts (400 m Lagen um Rang 5, 1500 m Freistil um Rang 3/4) erzielten die SSF Singen in dieser harten Konkurrenz eine beeindruckende Bilanz und können mit den Ergebnissen der BaWü-Titelkämpfe vor drei Wochen und der süddeutschen Meisterschaften in Offenbach auf den Langstrecken bereits mehrere recht sichere Qualifikationen für die deutschen Jugend-Meisterschaften Ende Juni in Berlin ins Auge fassen: Jetzt schon sehr sicher sind aufgrund der Nominierungskriterien die 800 und 1500 m Freistil-Starts von Vanessa Steigauf, die 1500 m Freistil-Starts von Moritz Schmid und Vincent Jakob, sowie die 800 m Freistil von Mattia Scigliano, möglich sind nach derzeitigem Stand zudem die Langstrecken-Starts von Moritz Schmid (400 m Lagen), Mattia Scigliano (1500 m Freistil) und Zwillingsbruder Ciro Scigliano (800 m Freistil). “Die Qualifikationen für die 50- bis 400-m-Strecken folgen bei den kommenden Langbahn-Titelkämpfen, und auch da gibt es noch mehrere SSFler mit guten Chancen für eine Berlin-Qualifikation”, blickt Mayer sehr optimistisch auf den weiteren Saisonverlauf.

Süddeutschen Titelkämpfe in Würzburg und Bayreuth.

Süddeutschen Titelkämpfe in Würzburg und Bayreuth.

Zwölf Aktive der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen freuen sich auf die Süddeutschen
Titelkämpfe in Würzburg und Bayreuth. (Nils Miedler fehlt im Bild)

Zwölf SSFler reisen nach Würzburg und Bayreuth. Mit 47 Qualifikationen SSF-Rekord verdoppelt.

Für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen und ihren Trainer Norbert Mayer kommt es einer Sensation gleich : Nach den Rekord-Qualifikationen für die Süddeutschen Meisterschaften 2010 mit 23 Nominierungen (für fünf SSFler) und den Rekord-Teilnehmerzahlen 2013 und 2014 mit jeweils sechs SSF-Startern (und 16 bzw. 20 Qualifikationen) konnte das Team der SSF Singen in diesem Jahr einen in der 43jährigen SSF-Geschichte nicht für möglich gehaltenen Höhenflug verzeichnen. Mit zwölf Aktiven und 47 Normunterbietungen konnten die SSFler beide Rekordmarken für die Süddeutschen Titelkämpfe glatt verdoppeln. So werden Jan Heck (50/100 m Freistil), Lisa Gigl (50/100 m Freistil) und Irina Oklmann (400 m Freistil) die Singener Farben bei den älteren Altersklassen in Würzburg vertreten, wo sie wie 2014 von SSF-Nachwuchstrainer Kevin Laule betreut werden. Bei den gleichzeitig in Bayreuth stattfindenden “Süddeutschen” der jüngeren Altersklassen gehen gleich neun SSFler mit Trainer Mayer 41 Mal an den Start, eine Nominierung nehmen sie nicht wahr. Moritz Schmid (50/100/200/400 m Freistil, 50/100/200 m Rücken), Ciro Scigliano (50/100/200/400 m Freistil, 200 m Rücken), Vanessa Steigauf (50/100/200/400 m Freistil, 200 m Lagen), Rebekka Ruh (50/100/200 m Rücken, 200 m Lagen), Mattia Scigliano (200/400 m Freistil, 100/200 m Schmetterling), Melanie Heck (100/200 m Brust, 200 m Lagen) und Maximilian Kienzle (200/400 m Freistil, 200 m Rücken) belegen in Bayreuth Einzelrennen. Mattia Scigliano lässt dabei die 100 m Freistil zugunsten der direkt folgenden 200 m Schmetterling aus. Im Jugend-Fünfkampf starten zwei noch elfjährige SSFler in Bayreuth: Nils Miedler (50 m Rücken-Beine, 100/200 m Rücken, 400 m Freistil) geht in der Rücken-Wertung an den Start, Laura Koch (50 m Brust-Beine, 100/200 m Brust, 200 m Lagen, 400 m Freistil) in der Brust-Wertung. “Wir werden bei beiden Wettkämpfen zuerst einmal einfach die Atmosphäre mit einem solch’ großen SSF-Starterfeld genießen. Natürlich werden wir auch bestrebt sein, mit weiteren Bestzeiten in mehrere Urkundenränge, vielleicht sogar in den einen oder anderen Medaillenrang zu gelangen. Wenn wir dann noch einige der sich derzeit abzeichnenden Qualifikationen für die Deutschen Jugend-Meisterschaften Anfang Juni in Berlin sichern oder neue Nominierungen erschwimmen könnten, wäre das der eigentliche Höhepunkt dieser beiden Titelkämpfe,” richtet Norbert Mayer die Zielstellung für Würzburg und Bayreuth vor allem an den “Deutschen” in Berlin aus.

Hochspannung bei Singener Schwimmern

Hochspannung bei Singener Schwimmern

Die zwölf Starter der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen bei den Süddeutschen Meisterschaften haben allen Grund zur Freude: Mehreren SSFlern winken wohl Tickets zu den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Berlin.

Moritz Schmid mit Bronze bei den “Süddeutschen”. Am Mittwoch entscheiden sich wohl DJM-Tickets.

Nach den Süddeutschen Titelkämpfen in Würzburg (Ältere) und Bayreuth (Jüngere) herrscht Hochspannung im Lager der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen : Mit den Mitte April im Heidelberger Bundesleistungszentrum, Anfang Mai bei den Badischen Frühjahrsmeisterschaften in Freiburg und nun in Würzburg und Bayreuth gezeigten Leistungen können sich wohl mehrere Leistungsträger der SSF Singen Chancen auf die Teilnahme an den Deutschen Jugend-Meisterschaften vom 1.-6.Juni in Berlin ausrechnen. Da Ergebnisse des vergangenen, für Qualifikationen letzten Wochenendes spätestens bis Mittwoch eingereicht und in die DSV-Bestenlisten eingearbeitet werden, müssen sich einige der SSF-Berlin-Aspiranten noch ein wenig gedulden, während andere bereits sicher für Berlin qualifiziert sein müssten. In Würzburg und Bayreuth waren mit Lisa Gigl, Irina Oklmann, Ciro Scigliano, Mattia Scigliano, Maximilian Kienzle, Melanie Heck, Nils Miedler und Laura Koch acht der zwölf SSFler zum ersten Mal für diese zweithöchste bundesdeutsche Wettkampfebene im Schwimmen qualifiziert. Sie sammelten auf dieser Ebene im Reigen von fast 200 Vereinen mit rund 950 Aktiven und gut 5000 Starts an beiden Wettkampforten neue Eindrücke im Leistungssport und konnten sich unter diesem gewaltigen Druck erstmals bewähren. Für Jan Heck, Moritz Schmid, Vanessa Steigauf und Rebekka Ruh war es ein schon bekanntes Terrain, wobei Bayreuth mit 650 Startern in einer viel zu kleinen 50-Meter-Halle und mit viel zu vielen zuschauenden Eltern eine enorme Belastung darstellte. Nach den traumhaften Bestzeitenquoten in Heidelberg (80 Prozent) und Freiburg (77 Prozent) wurde von SSF-Trainer Norbert Mayer daher vorrangig eine Stabilisierung dieser Leistungen angepeilt, und dies konnte das SSF-Team in erfreulicher Weise realisieren. Jeweils fast exakt ein Drittel der Starts waren dennoch neue Bestzeiten, ein Drittel lag nah an den aktuellen Bestzeiten oder war zweitbeste Wettkampfzeit, und nur ein Drittel blieb etwas hinter den aktuellen Bestmarken.

Das überragende Ergebnis erzielte Moritz Schmid über 400 m Freistil: In 4:21,31 Minuten gewann er mit neuer persönlicher Bestzeit Bronze. Schmid fügte über 100 m Rücken (Platz 4), 50 m Rücken und 200 m Freistil (je Rang 6) weitere Urkundenränge (bis Platz 8) hinzu. Die weiteren Urkunden erschwammen Vanessa Steigauf über 400 m Freistil (Platz 5), Jan Heck über 100 m Freistil (Platz 6) und Ciro Scigliano über 200 m Schmetterling (Rang 7). Nils Miedler erzielte im Rücken-Jugend-Mehrkampf über 100 m Rücken (Platz 1), 200 m Lagen (8.), 50 m Rücken-Beine, 200 m Rücken (5.) und 400 m Freistil (6.) insgesamt mit persönlicher Bestmarke Rang 6. Laura Koch (zwei Bestzeiten im Brust-Jugend-Mehrkampf), Maximilian Kienzle (200 m Freistil und Rücken), Nils Miedler (JMK/100 und 200 m Rücken), Moritz Schmid (100 m Rücken, 200/400 m Freistil), Ciro Scigliano (50/100/200 m Freistil), Mattia Scigliano (200 m Schmetterling) und Vanessa Steigauf (400 m Freistil) steuerten die neuen persönlichen Bestzeiten für das SSF-Team bei. “In unserer Vereinsgeschichte hatten wir bisher maximal sechs Aktive und 23 Starts bei den Süddeutschen Titelkämpfen, in diesem Jahr zwölf Starter mit 47 Nominierungen, eine Bilanz, auf die wir stolz sind. Bei den DJM in Berlin waren es bisher maximal fünf Starter mit vierzehn Qualifikationen – auch diese beiden Marken könnten wir in diesem Jahr überbieten, ich bin gespannt”, fiebert auch Mayer der Wochenmitte entgegen.

Silber/Bronze bei Süddeutschen für SSF Singen

Silber/Bronze bei Süddeutschen für SSF Singen

Die sieben Starter der Schwimm-Sport-Freunde Singen bei den süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften in Dresden freuen sich mit ihren beiden Medaillengewinnern Moritz Schmid (Silber) und Nils Miedler (Bronze). Von links Mattia Scigliano, Vanessa Steigauf,
Maximilian Kienzle, Ciro Scigliano und Melanie Heck.

Moritz Schmid und Nils Miedler mit Edelmetall. — Tolle Leistungen aller SSF-Starter in Dresden.

Bei den “Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften” im Schwimmen in Dresden kam es für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen zu drei bemerkenswerten Neuigkeiten in der 43jährigen SSF-Vereinsgeschichte : Noch nie schafften sieben SSFler mit zehn Normunterbietungen den Sprung zu diesen Titelkämpfen, noch nie stellten die SSF Singen im Reigen der 62 teilnehmenden Vereine/Startgemeinschaften mit 252 Aktiven und 428 Starts aus den Bundesländern Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz hinter den viel größeren Städten mit 50-m-Bahn-Leistungszentren Chemnitz, Leipzig, Wiesbaden, Karlsruhe, Mainz, Wetzlar, München, Offenbach und Saarbrücken das zehngrößte Team und noch nie gelang den SSFler der Gewinn von zweimal Edelmetall bei diesen Langstrecken-Titelkämpfen. Das SSF-Team von Trainer Norbert Mayer nahm neun der zehn Startmöglichkeiten wahr, erzielte dabei sechs persönliche Bestzeiten und steigerte sich auf einigen Strecken gewaltig.

“Wir hatten keinen einzigen Ausfall, sechsmal erzielten wir persönliche Bestzeiten, dreimal die persönlich zweitbeste Zeit, mit denen alle ihre Teilnahme an dieser hohen Meisterschaftsebene bestätigen konnten”, zieht Mayer ein erstes positives Fazit. Während Ciro Scigliano (1500 m Freistil), Melanie Heck und Moritz Schmid (beide 400 m Lagen) ihre zweibesten Zeiten erschwammen, wartete Vanessa Steigauf (400 m Lagen, 800 m Freistil) gleich mit zwei Bestzeiten auf. Moritz Schmid (9 Sekunden), Mattia Scigliano (17 Sekunden) und Maximilian Kienzle (34 Sekunden) beeindruckten durch enorme Verbesserungen über 1500 Meter Freistil, die größte Steigerung auf dieser Strecke schaffte aber der elfjährige Nils Miedler mit einem Sprung um 71 Sekunden auf 19:25,83 Minuten. Mit diesen Leistungssteigerungen schaffte Moritz Schmid über 400 m Lagen als Siebter den Sprung in die Urkundenränge, Nils Miedler erschwamm über 1500 m Freistil überraschend nur eine bzw. drei Sekunden hinter den beiden Siegern Bronze, und Moritz Schmid verteidigte über 1500 m Freistil in 17:11,42 Minuten seine Medaillenplatzierung des Vorjahres und gewann erneut Silber. “Nach den vielen Jahrzehnten bei den SSF Singen mit eher sprintorientierten Schwimmern ist es eine schöne Entwicklung, dass wir derzeit von den Sprintstrecken bis zu den Langstrecken eine mit rund 20 Aktiven eher kleine, aber junge und vielseitige Mannschaft haben, in der viele aufgrund der technischen Ausbildung alle Strecken von den Sprint- bis zu den Langstrecken erfolgreich schwimmen können”, zieht Mayer ein zweites positives Fazit aus den Dresdner Titelkämpfen.