Nachwuchs der SSF Singen überzeugte

Nachwuchs der SSF Singen überzeugte

Der Nachwuchs der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen konnte beim 2.Munot-Meeting in Schaffhausen überzeugen.

Für zwölf Nachwuchssportler der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen, die beim “2.Munot-Meeting” in Schaffhausen an den Start gingen, sowie die beiden Verstärkungen aus der ersten SSF-Mannschaft, hatte sich die Reise in die benachbarte Schweiz gelohnt. Die überwiegend neun- bis zwölfjährigen SSFler konnten gegen die Konkurrenten aus der Schweiz in 45 Starts 39 persönliche Bestzeiten erzielen – eine überragende Quote von 86 Prozent. Mit drei Titeln, drei zweiten und vier dritten Plätzen für Laurenz Busam, Espen da Silva, Jannick Heimerl, Dominik Osann, Rebekka Ruh und Thomas Wochner mischten die SSF Singen auch auf den vordersten Plätzen gut mit. Mit weiteren 23 Urkundenrängen in den Altersklassen (bis Platz 8), die zudem Anna Gigl, Annika Miedler, Teresa Nestlen, Malina Schlüter, Erika Wochner, Alessandro Axmann und Vinzenz Busam verbuchten, konnte der junge SSF-Nachwuchs auch viele Mittelfeldplätzte erschwimmen, oft gegen ältere Gegner. Sophia Dekorsy steuerte wie 13 der 14 SSFler mehrere Bestzeiten zur beeindruckenden Gesamtbilanz bei. Auf dem Bild fehlt Flavio Axmann.

SSF Singen mit Rekordergebnis

SSF Singen mit Rekordergebnis

  • Das elfköpfige Team der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen mit Trainer Norbert Mayer sorgte in Heidelberg mit 29 Podestplätzen und 38 Qualifikationen für die süddeutschen Titelkämpfe für Furore.
  • Ungarn-Trainingslager sorgt für Traumbilanz. — Schon 38 Qualifikationen für “Süddeutsche” im Mai

Scheinbar haben die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen in dieser Saison und vor allem im Osterferien-Trainingslager in Ungarn alles richtig gemacht: Beim ersten Testwettkampf eine Woche nach den mit 100 bis 142 sehr technisch orientierten und zudem enorm kräfteraubenden Trainingskilometern im ungarischen Szombathely mit seiner 50-m-Bahn sorgten elf SSFler von Trainer Norbert Mayer im Heidelberger Bundesleistungszentrum für Furore: Im Reigen der 37 Vereine mit 635 Aktiven und 3168 Starts kamen sie in der offenen Klasse durch Jan Heck (3x), Johannes Napel (3), Lisa Gigl (1), Rebekka Ruh (1) und Melanie Heck (1) in der offenen Klasse zu neun Plätzen (1/7/1) auf dem Siegerpodest, Jan Heck (17 Jahre) konnte gar die 100-m-Freistil in 54,92 Sekunden für sich entscheiden. In den Schüler-/Jugend-Altersklassen teilten sich Nils Miedler (4), Maximilian Kienzle (3), Jan Heck, Moritz Schmid, Melanie Heck, Lisa Gigl, Rebekka Ruh, Irina Oklmann (alle 2) und Mattia Scigliano (1) die sieben Gold-, vier Silber- und neun Bronzemedaillen. Die Titel erschwammen sich dabei Nils Miedler über 200 m Lagen (Ehrenpreis für die punktbeste Leistung seiner Altersklasse) in 2:38,84 min und 400 m Freistil (4:56,64), Maximilian Kienzle über 400 m Freistil (4:42,58), Melanie Heck über 100 m Brust (1:21,58), Lisa Gigl über 100 m Freistil (1:01,43), Rebekka Ruh über 100 m Rücken (1:10,46) und Jan Heck über 100 m Freistil in 0:54,92 min.

Geradezu sensationell waren nach einer in Heidelberg erzielten Bestzeitenquote von 80 Prozent die im Bundesleistungszentrum unterbotenen 27 Normen für die süddeutschen Meisterschaften Mitte Mai in Bayreuth (Jüngere) und Würzburg (Ältere), die in der 43jährigen SSF-Geschichte einmalig waren. Nach der Wiedervereinigung und den ersten gemeinsamen Titelkämpfen seit 1991 auf süddeutscher und deutscher Ebene waren die Qualifikationsnormen deutlich verschärft. Im Jahr 2010 sorgten die SSF Singen mit 5 Aktiven und 23 Qualifikationen für die “Süddeutschen” für eine Rekordbilanz. 2011 und 2012 sanken diese nach dem Ausstieg mehrerer Leistungsträger mit je drei Aktiven und einstelligen Startzahlen wieder auf “Normalmaß”, stiegen 2013 mit 6 Aktiven und 16 Starts bereits deutlich an und erreichten im Vorjahr mit 6 SSFlern und 20 Normunterbietungen schon fast wieder Rekordmaß. In diesem Jahr sind mit den im Februar bereits absolvierten Qualifikationswettkämpfen mit Jan Heck (bisher 2 Normen erfüllt) und Lisa Gigl (2) bei den Älteren, sowie Ciro Scigliano (5), Mattia Scigliano (4), Moritz Schmid (7), Maximilian Kienzle (2), Nils Miedler (5), Melanie Heck (3), Rebekka Ruh (4) und Vanessa Steigauf (4) bei den Jüngeren insgesamt bereits zehn Starter der SSF Singen mit 38 Normunterbietungen bei den “Süddeutschen” der Kurz- und Mittelstrecken in Bayreuth und Würzburg dabei, mit Johannes Napel und Irina Oklmann könnten noch zwei weitere Aktive dazukommen, ebenso noch weitere Starts der bereits qualifizierten. “Es ist jetzt schon ein Quantensprung für dieses tolle Team, über den ich mich für die Aktiven sehr freue. Wenn wir in zwei Wochen in Freiburg bei den badischen Frühjahrsmeisterschaften gar noch die 40er-Grenze überspringen, wäre das fast eine Verdopplung des bisherigen Qualifikationsrekordes und der letztjährigen Bilanz – und die Chancen dazu stehen gut,” blick Norbert Mayer zuversichtlich in die weitere Saison.

Singener Nachwuchs überzeugte

Singener Nachwuchs überzeugte

Das Mini-Team der Jüngsten der SSF Singen konnten sich beim MinaraCup über viele Bestzeiten und 15 Medaillen in 39 Einzelstarts freuen.

Viele Bestzeiten und Medaillen beim Minara Cup in Bad Dürrheim.

Das zehnköpfige Mini-Team der jüngsten Aktiven der SSF Singen von Nachwuchstrainerin Bettina Heck konnte sich beim Minara Cup in Bad Dürrheim, einem Nachwuchs-Schwimmfest für die “zweiten Mannschaften”, über eine gute Ausbeute freuen, zumal es für mehrere SSFler der erste Wettkampf ihres Schwimmerlebens war. Drei SSFler erschwammen Goldmedaillen : Annie Vetter über 50 m Brust, Laurenz Busam über 100 m Rücken und Alessandro Axmann über 50 m Rücken. Die jeweils sechs Silber- und Bronzemedaillen sicherten sich Dominik Osann (50 m Brust/Rücken, 100 m Lagen), Annika Miedler (50 m Brust/Rücken), Laurenz Busam (100 m Freistil/Brust), Alessandro Axmann (50 m Freistil/Brust), Erika Wochner (50 m Rücken), Sophia Dekorsy (50 m Schmetterling) und Annie Vetter (50 m Freistil). Catrin Bartesch (Urkunde, bis Platz 6), Teresa Nestlen und Malina Schlüter vervollständigten das kleine Team der SSF Singen, in dem es allen zehn Teilnehmern gelang, persönliche Bestzeiten aufzustellen und so neben den 15 Medaillen in 39 Starts zur guten Gesamtbilanz beizutragen.

Harter Langbahntest in Zürich

Harter Langbahntest in Zürich

Die Rumpfmannschaft der SSF Singen im Härtetest in Zürich-Oerlikon: (von links) Trainer Norbert Mayer, Maximilian Kienzle, Moritz Schmid, Mattia Scigliano, Lisa Gigl, Irina Oklmann, Jan Heck.

Singener SSF-Schwimmer technisch stark verbessert. — Heidelberg-Lehrgang zehrte an den Kräften.

Das 33.Int.HiPoint-Meeting in Zürich-Oerlikon mit Vereinen aus Dänemark, Tschechien, Griechenland, Israel, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz sollte für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen nach dem technisch orientierten Trainingslehrgang in Heidelberg zu einem wettkampfspezifischen Härtetest werden, doch die derzeitige Grippewelle setzte den Aktiven der SSF Singen bereits im Vorfeld zu und sorgte für eine massive Reduzierung der Starts: 22 der 60 Meldungen musste SSF-Trainer Norbert Mayer absagen, Johannes Napel, Thomas Wochner, Ciro Scigliano und Rebekka Ruh fielen komplett aus, Melanie Heck und Vanessa Steigauf mussten am zweiten Wettkampftag passen. Nach der intensiven Vorbereitung am Heidelberger Bundes- und Olympiastützpunkt hatte Mayer mit keinen Bestzeiten gerechnet, zu hoch war die Belastung der Ferienlehrgangswoche. Dass es dennoch fast alle in Zürich übrig gebliebenen SSF-Schwimmer schafften, auch in dieser Situation noch einige Bestzeiten zu schwimmen, führte Mayer vor allem auf die technischen Verbesserungen zurück, die in dieser Lehrgangswoche erzielt werden konnten: Lisa Gigl (200 m Brust), Irina Oklmann (100 m Freistil/Rücken), Moritz Schmid (50 m Freistil/Rücken), Mattia Scigliano (50 m Freistil, 50/200 m Schmetterling) und Maximilian Kienzle (200 m Rücken, 400 m Freistil) steuerten die zehn Bestmarken bei. Jan Heck (17 Jahre) qualifizierte sich über 50 m Freistil in 25,26 Sekunden als Reserveschwimmer für das offene Finale, sagte diesen Start aber ab. Maximilian Kienzle sorgte in seinen beiden Starts über 200 m Rücken (2:32,26 min) und 400 m Freistil (4:48,18 min) eine Woche nach seinen auf diesen Strecken aufgestellten Bestzeiten nicht nur für die größte Leistungssteigerung im SSF-Team, sondern blieb auch nur knapp über den Normzeiten für die süddeutschen Meisterschaften im Mai in Bayreuth, auf die im SSF-Team nun auch er sich bei den weiteren Qualifikationswettkämpfen gute Chancen einräumen kann

SSF Singen glänzten bei 6-Nationen-Meeting

SSF Singen glänzten bei 6-Nationen-Meeting

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen mit (von links) Jan Heck, Ciro Scigliano, Rebekka Ruh, Lisa Gigl, Irina Oklmann, Melanie Heck, Thomas Wochner, Mattia Scigliano, Nils Miedler, Moritz Schmid, Johannes Napel, Flavio Axmann Vanessa Steigauf und Maximilian Kienzle konnten beim 6-Nationen-Meeting in Sindelfingen auf achtzehn Normunterbietungen
zu den süddeutschen Meisterschaften und viele Bestzeiten stolz sein.

18 Qualifikationszeiten für süddeutsche Titelkämpfe erschwommen. Sieben SSFler starten in zwei Wochen in Dresden

Für die vierzehn Starter der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen, die bei den “International-Sindelfingen-Swimming-Championships” (ISSC) im 50-m-Schwimmzentrum Sindelfingens 77 Mal an den Start gingen, schien das Ambiente des 6-Nationen-Meetings mit 54 Vereinen und 645 Aktiven mit 3268 Starts Kräfte freizusetzen: Obwohl das Team von SSF-Trainer Norbert Mayer aus dem vollen Training heraus und nicht speziell vorbereitet an den Start ging, verbuchte es im Reigen der Schwimmer aus Ungarn, Italien, Ägypten, Österreich, der Schweiz und Deutschland 44 persönliche Bestzeiten und achtzehn Normunterbietungen für die süddeutschen Titelkämpfe 2015 in Dresden, Bayreuth und Würzburg.

Nils Miedler (noch 11 Jahre) erschwamm sich in der C-Jugend über 50/100 m Rücken gegen ältere Konkurrenz Bronze und Silber, wobei er gerade auf der 100-m-Strecke in 1:13,92 Minuten glänzte.

Moritz Schmid (noch 14 Jahre) sicherte sich in der B-Jugend über 50-m-Rücken Bronze und über 400 m Freistil in seiner Altersklasse Platz zwei. Überraschend auf Platz drei landete gegen ältere Konkurrenz auch Melanie Heck (noch 13 Jahre) in der B-Jugend nach einer Steigerung um acht Sekunden über 400 m Lagen auf 5:36,57. Nachdem sich mit Melanie Heck (400 m Lagen) und Maximilian Kienzle (1500 m Freistil) noch zwei weitere SSFler für die Süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften Ende Februar in Dresden qualifizieren konnten, werden zusammen mit den bereits nominierten SSFlern Moritz Schmid (800/1500 m Freistil, 400 m Lagen), Vanessa Steigauf (800 m Freistil, 400 m Lagen), Ciro Scigliano, Nils Miedler und Mattia Scigliano (alle drei über 1500 m Freistil) gleich sieben Aktive der SSF Singen mit Trainer Norbert Mayer die weite Reise nach Dresden antreten. Bereits jetzt unterboten aber auch schon fünf Singener die Normzeiten für die süddeutschen Titelkämpfe im Mai auf den Kurz- und Mittelstrecken : Jan Heck (17 Jahre) unterbot in Sindelfingen über 50/100 m Freistil bereits die Normzeiten für Würzburg (ältere Starter), Moritz Schmid (50/100/200/400 m Freistil, 50/100/200 m Rücken), Ciro Scigliano (50/100/200 m Freistil), Vanessa Steigauf (200 m Lagen, 400 m Freistil) und Melanie Heck (200 m Brust) die Qualifikationszeiten für Bayreuth (jüngere Aktive). Da sich im Dezember in Dresden Vanessa Steigauf über 200 m Freistil und Rebekka Ruh über 200 m Rücken und Lagen für Bayreuth qualifizieren konnten, und auch Nils Miedler (Jugendmehrkampf), Mattia Scigliano und Johannes Napel gute Aussichten auf eine Qualifikation haben, wird auch im Mai ein großes Aufgebot der SSF Singen auf süddeutscher Ebene vertreten sein. Einen Bestzeiten-Durchmarsch in allen Starts konnten beim ISSC Nils Miedler (6), Maximilian Kienzle (5) und Flavio Axmann (3) verbuchen. Die beeindruckend aufschwimmenden Ciro Scigliano (6 Bestzeiten) und Melanie Heck (4), sowie Moritz Schmid (4), Mattia Scigliano (4), Johannes Napel (4), Irina Oklmann (3), Thomas Wochner (2) und Vanessa Steigauf (1) sorgten für die hervorragende Bilanz von 42 Bestmarken. Johannes Napel (18) konnte sich zudem mit neuen Bestzeiten über 50/100 m Rücken in die offenen Finals schwimmen, steigerte dort seine Bestmarken erneut auf 28,65 Sekunden und 1:02,77 Minuten und belegte Rang 6 und 4 – in einem 6-Nationen-Meeting ein toller Erfolg.

SSF Singen überzeugen in Dornbirn

SSF Singen überzeugen in Dornbirn

Die “Sprinter” und die jüngeren Aktiven der SSF Singen gingen beim 29.Dornbirner Sprintpokal an den Start, stellten in 53 Starts 34 persönliche Bestzeiten auf und sammelten zwölf Medaillen.

Zwölf Medaillen beim Sprintpokal in Österreich.

Mit einer Zweidrittel-Bestzeitenquote konnten die elf Teilnehmer der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen beim traditionellen 29.Dornbirner Sprintpokal überzeugen und erfreulicherweise waren dabei auch alle elf SSF-Starter beteiligt. Dabei mussten das SSF-Team auf viele Leistungsträger verzichten, die bei den parallel stattfindenden Langstrecken-Meisterschaften in Freiburg erfolgreich an den Start gingen. Umso erfreulicher war, dass sich fünf SSFler in den Medaillenrängen platzieren konnten. Lisa Gigl erschwamm Gold über 50 m Brust und Freistil, Silber über 100 m Lagen und Bronze über 50 m Rücken. Rebekka Ruh sicherte sich Silber über 50 m Rücken und dreimal Bronze über 50 m Freistil und Schmetterling, sowie 100 m Lagen. Dominik Osann freute sich über Bronze über 50 m Brust und 100 m Lagen, Laura Koch über Bronze auf der 50-m-Brust-Strecke. Jan Heck (17 Jahre) gewann in seinem ersten Jahr in der offenen Klasse in 27,54 Sekunden Bronze über 50 m Schmetterling. Johannes Napel (offene Klasse) und dreimal Flavio Axmann erschwamm sich Urkundenränge (bis Platz sechs), Anna Gigl, Jannik Heimerl, Espen da Silva und Thomas Wochner konnten viele ihre bisherigen Zeiten deutlich verbessern und trugen damit zur erfreulichen Bestzeitenquote von 64 Prozent bei, die schließlich auch zu den zwölf Medaillen für die SSF Singen führte.

Schwimmstützpunkt Singen gewürdigt

Schwimmstützpunkt Singen gewürdigt

Marco Troll (rechts) weiht als Präsident des Badischen Schwimm-Verbandes zusammen mit
Norbert Mayer (SSF Singen) als “Motor vor Ort” im Hallenbad Singen die Tafel als
BSV-Landesstützpunkt feierlich ein.

Nach 33 Jahren Arbeit als Stützpunkt nun “offiziell” BSV-Landesstützpunkt.

Zu einer kleinen, offiziellen Feier hatten der Badische Schwimm-Verband und der BSV-Schwimmstützpunkt Singen am Samstag ins Singener Hallenbad geladen – und weit mehr als erwartet folgten der Einladung. Nach einer kurzen Begrüßung durch den “Hausherrn” Norbert Mayer von den Schwimm-Sport-Freunden Singen, der neben seiner Tätigkeit als für den Sport zuständiger Vizepräsident beim BSV gleichzeitig seit 1982 die Funktionen des BSV-Stützpunktleiters in Singen und des Stützpunkttrainers, aber auch seit 1995des Bezirksvorsitzenden des BSV-Schwimm-Bezirks Schwarzwald-Bodensee bekleidet, übergab Mayer an den Präsidenten des Badischen Schwimm-Verbandes, Herrn Marco Troll (Freiburg). Dieser zeigte die hervorragende, breite Entwicklung am Singener Schwimm-Stützpunkt auf: So stellen sich die SSF Singen seit der Hallenbad-Einweihung im Januar 1972 sowohl mit einer gut aufgestellten Schwimmschule, als auch im Breiten- und Freizeitsport vielen sozialen Aufgaben, verfolgten daneben aber auch immer gezielt den Wettkampf- und Leistungssport von den regionalen Ebenen über die Bundesebene bis hin zu Weltcupfinales und Europameister-Titeln.

1982 nahmen die Schwimm-Sport-Freunde Singen mit SSF-Trainer Norbert Mayer zudem die Aufgabe als Stützpunkt des badischen Landesverbandes wahr, um auch in der Schwarzwald-Bodensee-Region fernab der großen 50-m-Bahn-Leistungszentren in Freiburg, Karlsruhe und Heidelberg talentierten Schwimmern die Möglichkeit zu geben, sich in Lehrgängen in Singen und in zusätzlichen Trainingseinheiten zum Heimtraining intensiv auf bundesdeutsche Meisterschaften vorzubereiten. Dieses Prinzip wird seit 1982 in Singen als BSV-Stützpunkt mit den angegliederten Vereinen des Bezirks vorbildlich gelebt. Troll verwies dabei auch auf die vielen strukturellen Verbesserungen, die in Singen vor Ort dafür auch geschaffen wurden und einen guten Ausgleich zu dem Nachteil bieten, einziger Stützpunkt im BSV zu sein, der “nur” eine 25-m-Bahn aufzuweisen hat: Die Anschaffung eines Laktat-Testgerätes 1990, die Einrichtung eines Kraftraumes 1993/1997, die Anschaffung einer Unterwasser-Video-Diagnostik-Anlage im Jahr 2000, eine elektronische Zeitmessanlage 2007, Omega-Startplattformen 2011 und die Erneuerung der veralteten Laktatmessgeräte für die Trainingssteuerung 2015. Bei all’ diesen Investitionen und der bestmöglichen Abstimmung zwischen den Bedürfnissen der Öffentlichkeit, der Schulen und der Vereine bis hin zum Leistungssport spielten die Stadt Singen mit Verwaltung und Sportausschuss, aber auch Sponsoren vor Ort eine wichtige Rolle. Aber ganz entscheidend sei auch, einen “Motor vor Ort” zu haben, den die SSF Singen und die der Bezirk Schwarzwald-Bodensee seit 1972 in Norbert Mayer als treibender Kraft gefunden hätten.

Vor der Einweihung des Landesstützpunkt-Schildes dankte Mayer seinerseits den vielen Anwesenden vom Präsidium des BSV, aus den Bezirksvereinen und gerade auch den Vertretern vor Ort. Mit Bernd Walz und Alfred Klaiber als neuem und früherem SSB-Leiter der Stadt Singen, Roland Brecht als Vorsitzendem des Singener Sportausschusses und Rüdiger Jakob, der zusammen mit Mayer 28 Jahre die Geschicke der SSF Singen als 1.Vorsitzender leitete, gab es immer ein harmonisches Miteinander, bei dem man Chancen suchte, aber auch Grenzen akzeptieren konnte. Dies galt auch seit 1982 für die Zusammenarbeit im Bezirk, die immer vertrauensvoller wurde. “Nur so ist es möglich, über so viele Jahrzehnte hinweg eine solche Förderung für jugendliche und heranwachsende Leistungssportler im Bezirk aufzubauen, dafür allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön”, schloss Norbert Mayer und weihte zusammen mit Marco Troll die Landesstützpunkt-Tafel im Eingangsbereich des Singener Hallenbades ein.