Drei Ehrenpreise für SSF Singen

Drei Ehrenpreise für SSF Singen

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen präsentierten sich beim traditionellen Dornbirner Sprintpokal in blendender Form.

Tolles Abschneiden beim Dornbirner Sprintpokal. — Aufeinandertreffen mit Weltrekordler Deibler.
Für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen und SSF-Trainer Norbert Mayer war es trotz einer Wettkampf-Doppelbelastung am vergangenen Wochenende schon Tradition, beim 30.Internationalen Dornbirner Sprintpokal wieder an den Start zu gehen – und das sollte sich auszahlen. Im Reigen der zwanzig Vereine aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland die mit etwa 350 Aktiven über 1600 Mal an den Start gingen, glänzten die SSF Singen mit zwölf Gold-, neun Silber- und fünf Bronzemedaillen auf Platz 3 im Medaillenspiegel hinter Tirol/A (14 Titel) und Dornbirn/A (12), aber vor Innsbruck/A (9), Chur/CH (9), Bludenz/A, Flös/CH, Baar/CH, Bregenz/A, Hall/A und Hamburg/D (alle 3). Dazu kamen zwei Sprintpokal-Ehrenpreise für Moritz Schmid (Jg.2000) und Nils Miedler (2003), die in ihren Altersklassen die Sprint-Mehrkampfwertung gewannen. Im Sprint-cut-off über 50 m Freistil der sechs schnellsten Vorlaufschwimmer/innen, bei dem im 3-Minuten-Takt gestartet wurde und jeweils der Letzte ausschied, belegte Lisa Gigl bei den Frauen Rang vier. Jan Heck konnte sich im gleichen Wettbewerb bei den Männern dreimal durchsetzen und musste erst in der vorletzten Entscheidung dem Lagen-Weltrekordler Markus Deibler (Hamburg) und dem EYOF-Starter Robin Grünberger (Innsbruck) geschlagen geben. Rang drei war für Jan Heck ein hervorragendes Ergebnis und das direkte, mehrfache Aufeinandertreffen mit Weltmeister Deibler ein einmaliges Erlebnis.

Überragend war am Ende jedoch der Sieg in der 8×50-m-Freistil-Mixedstaffel (Ehrenpreis), die Moritz Schmid, Ciro Scigliano, Lisa Gigl, Vanessa Steigauf, Rebekka Ruh, Kerstin Rohr, Johannes Napel und Schlussschwimmer Jan Heck im Feld der 20 Vereine mit 8,7 Sekunden Vorsprung vor Dornbirn, Baar, Innsbruck und Bregenz überlegen für sich entscheiden konnten. In den fünf Einzeldisziplinen über je 50 m Brust, Rücken, Freistil, Schmetterling und 100 m Lagen überzeugten die SSF Singen durch eine Flut persönlicher Bestzeiten: Nils Miedler überragte mit einer maximalen Titel-Ausbeute (5/0/0), gefolgt von Moritz Schmid (3/2/0), Vanessa Steigauf (1/0/1), Alessandro Axmann (1/0/0), Lisa Gigl (1/0/0), Kerstin Rohr (0/2/1), Ciro Scigliano (0/2/0), Mattia Scigliano (0/1/2), Dominik Osann (0/0/1), Johannes Napel (0/1/0) und Rebekka Ruh (0/1/0). Jan Heck, Flavio Axmann, Jannick Heimerl, Espen da Silva und Anna Gigl belegten zudem Urkundenränge (bis Platz 6) oder schwammen mehrere neue Bestzeiten. Neben Miedler/Schmid konnten sich im Sprint-Mehrkampf in den Altersklassen Alessandro Axmann (Zweiter), Ciro Scigliano (Dritter), Dominik Osann, Rebekka Ruh, Mattia Scigliano (Vierte), Vanessa Steigauf (Fünfte), sowie in der offenen Klasse Lisa Gigl (Dritte), Kerstin Rohr (Vierte), Johannes Napel (Fünfter) und Jan Heck (Sechster) im Spitzenfeld platzieren. Alessandro Axmann fehlten auf Platz zwei gar nur elf Punkte zum Titel und Gewinn des Sprintpokals bei den Jüngsten.

Jahresabschluss der SSF Singen in Dresden

Jahresabschluss der SSF Singen in Dresden

Für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen gab es in Dresden viele Medaillenränge, Rekorde und zwölf Qualifikationen für die süddeutschen Langstrecken-Titelkämpfe Ende Februar.

Zwölf Nominierungen für die “Süddeutschen”. — Altersklassenrekorde für Nils Mielder (SSF Singen).
Beim traditionell hochklassigen 25.Dresdner Christstollen-Schwimmfest konnten sich die fünfzehn Aktiven der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen sehr gut in Szene setzen. Dabei waren vordere Plätze im Kreis der 76 Vereine aus Deutschland, der USA, Tschechien, Österreich und der Schweiz mit 748 Teilnehmern und 4667 Einzelstarts schwer zu erreichen, zumal mit den ganz großen bundesdeutschen Leistungszentren Hamburg, Berlin, Potsdam, Halle, Leipzig, Erfurt, Erlangen, Saarbrücken und Dresden, sowie weiteren Auswahlmannschaften viele nationale Titel- und Medaillenträger an den Start gingen.

Diese tolle Atmosphäre übertrug sich auch auf das SSF-Team von Trainer Norbert Mayer und führte trotz der ungewohnten 50-m-Bahn zu einer über 50prozentigen Bestzeitenquote, an der erfreulicherweise alle fünfzehn SSFler beteiligt waren, sowie zu dreizehn Medaillenrängen und zwei Rekorden: Nils Miedler sicherte sich über 50 m Rücken in neuem badischen Altersklassenrekord für Zwölfjährige von 31,41 Sekunden Platz 1 und als Preis statt einer Goldmedaille einen “Original Dresdner Christstollen”. Zweite Ränge erschwammen sich Melanie Heck (100 m Brust), Vanessa Steigauf (800 m Freistil), Moritz Schmid (100 m Freistil), Vincent Jakob (400 m Freistil), sowie erneut Nils Miedler, der über 100 m Rücken in 1:09,71 Minuten erneut einen badischen Altersklassenrekord aufstellte, seinen insgesamt vierzehnten und seinen zehnten im Jahr 2015. Dritte Plätze ergatterten Vanessa Steigauf (50/100 m Brust, 200 m Lagen), Lisa Gigl (100 m Brust), Moritz Schmid (1500 m Freistil), Vincent Jakob (1500 m Freistil) und Nils Miedler (50 m Freistil). Urkunden für die Plätze vier bis sechs erschwammen Mattia Scigliano (6), Lisa Gigl (4), Kerstin Rohr, Rebekka Ruh, Nils Miedler (je 3), Melanie Heck, Vanessa Steigauf, Moritz Schmid (je 2), Maximilian Kienzle, Flavio Axmann, Johannes Napel, Ciro Scigliano und Vincent Jakob (je 1).

Die meisten persönlichen Bestzeiten erzielten Flavio Axmann (7), Nils Miedler (6), Laura Koch, Vincent Jakob (je 5) und Maximilian Kienzle (4). Erfreulich war das Abschneiden auf den Langstrecken am ersten Wettkampftag über 400 m Lagen und 800/1500 m Freistil, die aufgrund der 50-m-Bahn und elektronischen Zeitnahme als erste Nominierungsrennen für die süddeutschen Langstrecken-Meisterschaften Ende Februar 2016 in Offenbach anstanden: So sind nun bereits mit Moritz Schmid (800/1500 m Freistil, 400 m Lagen), Vanessa Steigauf (400 m Lagen, 800 m Freistil), Melanie Heck (400 m Lagen), Nils Miedler (400 m Lagen, 1500 m Freistil), Vincent Jakob (1500 m Freistil), Mattia Scigliano (400 m Lagen, 1500 m Freistil) und Maximilian Kienzle (1500 m Freistil). Daneben haben Irina Oklmann (400 m Lagen, 800 m Freistil), Laura Koch (800 m Freistil), Ciro Scigliano (400 m Lagen, 1500 m Freistil) und Flavio Axmann (1500 m Freistil) nach den erbrachten Normunterbietungen mit der Qualifikation für die baden-württembergischen Titelkämpfen Ende Januar 2016 in Freiburg auch noch die Chance, sich dort für die Offenbacher Titelkämpfe zu empfehlen. Am Ende eines sehr erfolgreichen, aber auch sehr anstrengenden Jahres 2015 war Dresden mit seiner starken Konkurrenz ein guter Jahresabschluss mit einer wichtigen und aufschlussreichen Orientierung an den großen Leistungszentren.

Aber auch das Rahmenprogramm mit einem Besuch der Frauenkirche und des traditionellen Dresdner Striezelmarktes sorgte für eine wichtige Abwechslung zum Jahresausklang. “Wir sind wieder auf einem guten Weg, aber es wartet auch noch viel Arbeit auf uns, wenn 2016 wieder so erfolgreich verlaufen soll wie das nun abgelaufene Jahr”, resümiert Norbert Mayer nach den sportlich sehr harten Tagen in Dresden.

 

Nachwuchs der SSF Singen überzeugte

Nachwuchs der SSF Singen überzeugte

Mit 15 Titeln und 38 Medaillen präsentierte sich das Nachwuchsteam der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen in Villingen froh gelaunt.

Beim traditionellen Schwimmfest zum Adventsbeginn in Villingen, bei dem vor allem Schwimmer der “zweiten Garnitur” an den Start gehen sollten, überzeugte der Nachwuchs der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen auch ohne seine besten Schwimmer und kehrte mit fünfzehn Gold-, dreizehn Silber- und zehn Bronzemedaillen im Gepäck den Heimweg an. Dabei traf das kleine, zwölfköpfige Team der SSF-Trainer Bettina Heck/Norbert Mayer auf zwölf Vereine aus der Region, die 177 Aktive in insgesamt 637 Einzel- und 32 Staffelrennen an den Start schickten. Zwei SSFler schafften einen “Durchmarsch in Gold”: Alessandro Axmann (10 Jahre) gewann alle fünf Rennen über 50/100 m Rücken und Freistil, sowie 100 m Lagen. Dominik Osann (11) gewann alle seine vier Rennen über 100 m Freistil, Brust, Lagen und Rücken. Erika Wochner (11) steuerte über 100 m Freistil, Lagen und Schmetterling dreimal Gold bei. Catrin Bartesch (10) gewann über 100 m Freistil und Rücken, den fünfzehnten Titel für das Team der SSF Singen sicherte Jannick Heimerl (12) über 100 m Rücken. Silber/Bronze gingen an Vinzenz Busam (10) (50m Freistil, 50/100 m Brust, 50 m Rücken – viermal Silber), Anna Gigl (12) (100 m Rücken/ Freistil), Erika Wochner (100 m Rücken), Catrin Bartesch (100 m Lagen, 50 m Schmetterling), Jannick Heimerl (100 m Freistil/ Brust/ Lagen) und Espen da Silva (12) (100 m Lagen/ Rücken/ Schmetterling). Laurenz Busam (12) steuerte viele Bestzeiten bei. Die Jüngsten überzeugten am Ende der Abschnitte in den Staffeln : Catrin Bartesch (10), Paulina Kampka, Mareike Nestlen und Tamara Groß (alle 9) gewannen in der Schülerklasse über 4×50 m Freistil Bronze, über 4×50 m Lagen Silber.

Nils Miedler mit neuntem Rekord

Nils Miedler mit neuntem Rekord

Miedler (SSF Singen) mit Altersklassenrekord.

Nils Miedler von den Schwimm-Sport-Freunden (SSF) Singen war auch in diesem Jahr wie schon 2014 im thüringischen Gotha einziger nominierter Schwimmer des Bezirks Schwarzwald-Bodensee, der die Farben Baden-Württembergs beim “Süddeutschen Jugend-Länder-Vergleich” in Dudweiler (Saarland) vertrat – und das mit einem riesigen Erfolg: In seinem ersten Start über 50 m Freistil als Schlussschwimmer der 12×50-m-Lagen-Staffel sicherte er dem BaWü-Team in 26,53 Sekunden Platz eins und 20 Punkte, klar vor Hessen (3,3 Sekunden Rückstand) und Bayern (5,4 sec). In seinem zweiten Start, den 100 m Rücken, schwamm er in 1:06,24 Minuten neuen badischen Altersklassenrekord für Zwölfjährige und verbesserte dabei die alte Marke von Daniel Pinneker (Niefern, Pforzheim) aus dem Jahr 2011 um satte 1,47 Sekunden. Dies war seit Oktober 2014 bereits Miedlers neunter badischer Altersklassenrekord. Damit steuerte er auf Platz zwei erneut 8 Punkte bei. Als Erster über 100 m Freistil in 59,16 Sekunden sicherte er in seinem dritten Rennen erneut die maximalen 10 Punkte für das BaWü-Team. Seine 200 m Lagen brachten in 2:31,04 Minuten auf Platz 5 dem Team nochmals 5 Punkte ein. In der abschließenden 12×50 m Freistil-Staffel konnte er in seinem fünften Start erneut als Schlussschwimmer die führende hessische Mannschaft in 26,59 Sekunden noch deutlich abfangen, sicherte dem BaWü-Team einen weiteren Sieg und nochmals 20 Punkte. Damit gewann das Schüler-/Jugend-Auswahlteam Baden-Württembergs mit insgesamt 393 Punkten vor Hessen (367) und Bayern (366), die weiteren süddeutschen Bundesländer lagen allesamt unter 300 Punkten klar abgeschlagen dahinter – und an 63 der 393 Punkte war der zwölfjährige Nachwuchsschwimmer der SSF Singen beteiligt.

Nils Miedler schwimmt drei Rekorde

Nils Miedler schwimmt drei Rekorde

SSF-Singen-Schwimmer 2014/2015 bereits mit acht badischen Rekordmarken

Nachdem Nils Miedler (Jahrgang 2003) von den Schwimm-Sport-Freunden (SSF) Singen von Oktober bis Dezember 2014 bereits vier badische Altersklassen-Rekorde für Elfjährige über 50/100/200 m Rücken aufstellen konnte und im Juli 2015 im Rahmen der Badischen Sommer-Meisterschaften auf der Langbahn über 50 m Rücken seine fünfte Rekordmarke (nun für Zwölfjährige) erzielte, holte er vor gut einer Woche zum nächsten großen Schlag aus: Beim 19.Int.Junior-Hohentwiel-Festival der SSF Singen für Neun- bis Zwölfjährige im Singener Hallenbad glänzte der Schützling von SSF-Trainer Norbert Mayer auf seiner Trainingsbahn nicht nur mit vielen Tagesbestzeiten, sondern erzielte drei weitere badische Altersklassen-Rekordmarken für Zwölfjährige, die nun offiziell vom Verband bestätigt wurden: Über 50 m Freistil verbesserte sich Miedler um über eine Sekunde, schwamm 27,51 Sekunden und unterbot die bisherige Rekordmarke des Brühlers Nils Kirchstetter aus dem Jahr 2009 (28,11) deutlich. Über 50 m Rücken erzielte Nils Miedler 31,58 Sekunden und blieb damit rund acht Zehntelsekunden unter der bisherigen Rekordmarke, die von Daniel Pinneker (Niefern/Pforzheim) 2011 in 32,41 Sekunden aufgestellt wurde. Ebenfalls Pinneker hielt in 1:12,00 Minuten die nächste Rekordmarke, die Miedler in Angriff nahm: Die 100 m Lagen legte er schließlich in 1:10,13 Minuten zurück, was einer Verbesserung um 1,8 Sekunden entsprach und ihm seinen dritten badischen Altersklassenrekord für Zwölfjährige bei dieser Veranstaltung einbrachte. Damit unterbot Nils Miedler seit Oktober 2014 bereits acht badische Altersklassen-Rekordmarken – es war also auf diesen Strecken noch nie ein Schwimmer seiner Altersklasse im Badischen Schwimm-Verband schneller als er. Für den erfolgversprechenden, jungen Topschwimmer der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen ist dies ein weiterer herausragender Erfolg.

19 Titel für Nachwuchs der SSF Singen

19 Titel für Nachwuchs der SSF Singen

Das junge Team der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen glänzte trotz niedriger Lufttemperaturen beim Villinger Schwimmfestival mit 66 persönlichen Bestzeiten in 80 absolvierten Starts. (Es fehlt Laura Koch.)

56 Medaillen in 80 Starts erschwommen. Weitere Qualifikationen für die SSF Singen.

Fünfzehn Vereine traten beim “Neunten Villinger Schwimmfestival” mit knapp 200 Aktiven an und absolvierten über 1000 Starts. Das kleine, fünfzehnköpfige Nachwuchsteam der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen trat dabei ohne seine Spitzenkräfte an, die die Singener Farben vor wenigen Wochen bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Berlin und den “Süddeutschen” in Würzburg und Bayreuth vertraten. Dennoch konnte sich das Team unter den Nachwuchstrainern Bettina Heck und Kevin Laule gut in Szene setzen. Trotz sehr niedriger Lufttemperaturen schafften alle fünfzehn SSFler persönliche Bestzeiten und stellten mit 66 Bestmarken in 80 absolvierten Starts eine Top-Bestzeiten-Quote von 82 Prozent auf. Aber auch gegen die Konkurrenz konnten sie erfolgreich punkten: 19 Gold-, 21 Silber- und 16 Bronzemedaillen bescherten dem Team der SSF Singen eine 70prozentige Medaillenausbeute. Titel in den Altersklassen erschwammen Vincent Jakob (200/400 m Freistil, 200 m Rücken, 200 m Lagen), Alessandro Axmann (50/100/200 m Rücken, 200 m Freistil), Annika Miedler (200 m Freistil, 200 m Rücken), Thomas Wochner (200 m Rücken, 400 m Freistil) Jannick Heimerl (50/200 m Rücken), Anna Gigl (200 m Freistil), Laura Koch (50 m Brust), Flavio Axmann (200 m Freistil), Dominik Osann (50 m Brust) und Vinzenz Busam (50 m Freistil). Silber/Bronze erschwammen in den Altersklassen Flavio Axmann (5x), Anna Gigl, Jannick Heimerl (beide 4x), Annika Miedler, Dominik Osann, Vinzenz Busam (alle 3x), Vincent Jakob, Catrin Bartesch, Espen da Silva, Alessandro Axmann, Thomas Wochner (alle 2x), Laura Koch, Laurenz Busam und Teresa Nestlen (alle 1x). Erika Wochner steuerte drei Urkundenränge (bis Platz 6) bei. Thomas Wochner konnte in der offenen Klasse über 200 m Rücken Bronze erschwimmen, der gerade erst dreizehnjährige Vincent Jakob errang über 200/400 m Freistil dank persönlicher Bestzeiten gar schon zwei “offene” Bronzemedaillen. Nach diesem Wochenende sind neben den überregional erfolgreich gestarteten Leistungsträgern der SSF Singen nun neben Thomas Wochner auch die jungen Nachwuchsschwimmer Vincent Jakob, Flavio Axmann, Jannick Heimerl, Espen da Silva, Laura Koch und Anna Gigl für die im Juli stattfindenden “Badischen Sommer-Meisterschaften” in Karlsruhe vielfach qualifiziert, sodass die SSF Singen dort mit neunzehn Aktiven an den Start gehen werden.

Nachwuchs der SSF Singen überzeugte

Nachwuchs der SSF Singen überzeugte

Der Nachwuchs der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen konnte beim 2.Munot-Meeting in Schaffhausen überzeugen.

Für zwölf Nachwuchssportler der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen, die beim “2.Munot-Meeting” in Schaffhausen an den Start gingen, sowie die beiden Verstärkungen aus der ersten SSF-Mannschaft, hatte sich die Reise in die benachbarte Schweiz gelohnt. Die überwiegend neun- bis zwölfjährigen SSFler konnten gegen die Konkurrenten aus der Schweiz in 45 Starts 39 persönliche Bestzeiten erzielen – eine überragende Quote von 86 Prozent. Mit drei Titeln, drei zweiten und vier dritten Plätzen für Laurenz Busam, Espen da Silva, Jannick Heimerl, Dominik Osann, Rebekka Ruh und Thomas Wochner mischten die SSF Singen auch auf den vordersten Plätzen gut mit. Mit weiteren 23 Urkundenrängen in den Altersklassen (bis Platz 8), die zudem Anna Gigl, Annika Miedler, Teresa Nestlen, Malina Schlüter, Erika Wochner, Alessandro Axmann und Vinzenz Busam verbuchten, konnte der junge SSF-Nachwuchs auch viele Mittelfeldplätzte erschwimmen, oft gegen ältere Gegner. Sophia Dekorsy steuerte wie 13 der 14 SSFler mehrere Bestzeiten zur beeindruckenden Gesamtbilanz bei. Auf dem Bild fehlt Flavio Axmann.

SSF Singen mit Rekordergebnis

SSF Singen mit Rekordergebnis

  • Das elfköpfige Team der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen mit Trainer Norbert Mayer sorgte in Heidelberg mit 29 Podestplätzen und 38 Qualifikationen für die süddeutschen Titelkämpfe für Furore.
  • Ungarn-Trainingslager sorgt für Traumbilanz. — Schon 38 Qualifikationen für “Süddeutsche” im Mai

Scheinbar haben die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen in dieser Saison und vor allem im Osterferien-Trainingslager in Ungarn alles richtig gemacht: Beim ersten Testwettkampf eine Woche nach den mit 100 bis 142 sehr technisch orientierten und zudem enorm kräfteraubenden Trainingskilometern im ungarischen Szombathely mit seiner 50-m-Bahn sorgten elf SSFler von Trainer Norbert Mayer im Heidelberger Bundesleistungszentrum für Furore: Im Reigen der 37 Vereine mit 635 Aktiven und 3168 Starts kamen sie in der offenen Klasse durch Jan Heck (3x), Johannes Napel (3), Lisa Gigl (1), Rebekka Ruh (1) und Melanie Heck (1) in der offenen Klasse zu neun Plätzen (1/7/1) auf dem Siegerpodest, Jan Heck (17 Jahre) konnte gar die 100-m-Freistil in 54,92 Sekunden für sich entscheiden. In den Schüler-/Jugend-Altersklassen teilten sich Nils Miedler (4), Maximilian Kienzle (3), Jan Heck, Moritz Schmid, Melanie Heck, Lisa Gigl, Rebekka Ruh, Irina Oklmann (alle 2) und Mattia Scigliano (1) die sieben Gold-, vier Silber- und neun Bronzemedaillen. Die Titel erschwammen sich dabei Nils Miedler über 200 m Lagen (Ehrenpreis für die punktbeste Leistung seiner Altersklasse) in 2:38,84 min und 400 m Freistil (4:56,64), Maximilian Kienzle über 400 m Freistil (4:42,58), Melanie Heck über 100 m Brust (1:21,58), Lisa Gigl über 100 m Freistil (1:01,43), Rebekka Ruh über 100 m Rücken (1:10,46) und Jan Heck über 100 m Freistil in 0:54,92 min.

Geradezu sensationell waren nach einer in Heidelberg erzielten Bestzeitenquote von 80 Prozent die im Bundesleistungszentrum unterbotenen 27 Normen für die süddeutschen Meisterschaften Mitte Mai in Bayreuth (Jüngere) und Würzburg (Ältere), die in der 43jährigen SSF-Geschichte einmalig waren. Nach der Wiedervereinigung und den ersten gemeinsamen Titelkämpfen seit 1991 auf süddeutscher und deutscher Ebene waren die Qualifikationsnormen deutlich verschärft. Im Jahr 2010 sorgten die SSF Singen mit 5 Aktiven und 23 Qualifikationen für die “Süddeutschen” für eine Rekordbilanz. 2011 und 2012 sanken diese nach dem Ausstieg mehrerer Leistungsträger mit je drei Aktiven und einstelligen Startzahlen wieder auf “Normalmaß”, stiegen 2013 mit 6 Aktiven und 16 Starts bereits deutlich an und erreichten im Vorjahr mit 6 SSFlern und 20 Normunterbietungen schon fast wieder Rekordmaß. In diesem Jahr sind mit den im Februar bereits absolvierten Qualifikationswettkämpfen mit Jan Heck (bisher 2 Normen erfüllt) und Lisa Gigl (2) bei den Älteren, sowie Ciro Scigliano (5), Mattia Scigliano (4), Moritz Schmid (7), Maximilian Kienzle (2), Nils Miedler (5), Melanie Heck (3), Rebekka Ruh (4) und Vanessa Steigauf (4) bei den Jüngeren insgesamt bereits zehn Starter der SSF Singen mit 38 Normunterbietungen bei den “Süddeutschen” der Kurz- und Mittelstrecken in Bayreuth und Würzburg dabei, mit Johannes Napel und Irina Oklmann könnten noch zwei weitere Aktive dazukommen, ebenso noch weitere Starts der bereits qualifizierten. “Es ist jetzt schon ein Quantensprung für dieses tolle Team, über den ich mich für die Aktiven sehr freue. Wenn wir in zwei Wochen in Freiburg bei den badischen Frühjahrsmeisterschaften gar noch die 40er-Grenze überspringen, wäre das fast eine Verdopplung des bisherigen Qualifikationsrekordes und der letztjährigen Bilanz – und die Chancen dazu stehen gut,” blick Norbert Mayer zuversichtlich in die weitere Saison.

Singener Nachwuchs überzeugte

Singener Nachwuchs überzeugte

Das Mini-Team der Jüngsten der SSF Singen konnten sich beim MinaraCup über viele Bestzeiten und 15 Medaillen in 39 Einzelstarts freuen.

Viele Bestzeiten und Medaillen beim Minara Cup in Bad Dürrheim.

Das zehnköpfige Mini-Team der jüngsten Aktiven der SSF Singen von Nachwuchstrainerin Bettina Heck konnte sich beim Minara Cup in Bad Dürrheim, einem Nachwuchs-Schwimmfest für die “zweiten Mannschaften”, über eine gute Ausbeute freuen, zumal es für mehrere SSFler der erste Wettkampf ihres Schwimmerlebens war. Drei SSFler erschwammen Goldmedaillen : Annie Vetter über 50 m Brust, Laurenz Busam über 100 m Rücken und Alessandro Axmann über 50 m Rücken. Die jeweils sechs Silber- und Bronzemedaillen sicherten sich Dominik Osann (50 m Brust/Rücken, 100 m Lagen), Annika Miedler (50 m Brust/Rücken), Laurenz Busam (100 m Freistil/Brust), Alessandro Axmann (50 m Freistil/Brust), Erika Wochner (50 m Rücken), Sophia Dekorsy (50 m Schmetterling) und Annie Vetter (50 m Freistil). Catrin Bartesch (Urkunde, bis Platz 6), Teresa Nestlen und Malina Schlüter vervollständigten das kleine Team der SSF Singen, in dem es allen zehn Teilnehmern gelang, persönliche Bestzeiten aufzustellen und so neben den 15 Medaillen in 39 Starts zur guten Gesamtbilanz beizutragen.

Harter Langbahntest in Zürich

Harter Langbahntest in Zürich

Die Rumpfmannschaft der SSF Singen im Härtetest in Zürich-Oerlikon: (von links) Trainer Norbert Mayer, Maximilian Kienzle, Moritz Schmid, Mattia Scigliano, Lisa Gigl, Irina Oklmann, Jan Heck.

Singener SSF-Schwimmer technisch stark verbessert. — Heidelberg-Lehrgang zehrte an den Kräften.

Das 33.Int.HiPoint-Meeting in Zürich-Oerlikon mit Vereinen aus Dänemark, Tschechien, Griechenland, Israel, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz sollte für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen nach dem technisch orientierten Trainingslehrgang in Heidelberg zu einem wettkampfspezifischen Härtetest werden, doch die derzeitige Grippewelle setzte den Aktiven der SSF Singen bereits im Vorfeld zu und sorgte für eine massive Reduzierung der Starts: 22 der 60 Meldungen musste SSF-Trainer Norbert Mayer absagen, Johannes Napel, Thomas Wochner, Ciro Scigliano und Rebekka Ruh fielen komplett aus, Melanie Heck und Vanessa Steigauf mussten am zweiten Wettkampftag passen. Nach der intensiven Vorbereitung am Heidelberger Bundes- und Olympiastützpunkt hatte Mayer mit keinen Bestzeiten gerechnet, zu hoch war die Belastung der Ferienlehrgangswoche. Dass es dennoch fast alle in Zürich übrig gebliebenen SSF-Schwimmer schafften, auch in dieser Situation noch einige Bestzeiten zu schwimmen, führte Mayer vor allem auf die technischen Verbesserungen zurück, die in dieser Lehrgangswoche erzielt werden konnten: Lisa Gigl (200 m Brust), Irina Oklmann (100 m Freistil/Rücken), Moritz Schmid (50 m Freistil/Rücken), Mattia Scigliano (50 m Freistil, 50/200 m Schmetterling) und Maximilian Kienzle (200 m Rücken, 400 m Freistil) steuerten die zehn Bestmarken bei. Jan Heck (17 Jahre) qualifizierte sich über 50 m Freistil in 25,26 Sekunden als Reserveschwimmer für das offene Finale, sagte diesen Start aber ab. Maximilian Kienzle sorgte in seinen beiden Starts über 200 m Rücken (2:32,26 min) und 400 m Freistil (4:48,18 min) eine Woche nach seinen auf diesen Strecken aufgestellten Bestzeiten nicht nur für die größte Leistungssteigerung im SSF-Team, sondern blieb auch nur knapp über den Normzeiten für die süddeutschen Meisterschaften im Mai in Bayreuth, auf die im SSF-Team nun auch er sich bei den weiteren Qualifikationswettkämpfen gute Chancen einräumen kann