Hohe Bestzeitenquote für SSF Singen

Hohe Bestzeitenquote für SSF Singen

21.01.2018 – Internationaler Dornbirner Sprintpokal

  • 17 Medaillen beim Sprint-Pokal in Dornbirn.

Drei Gold-, fünf Silber- und neun Bronzemedaillen konnte das vierzehnköpfige Team der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen in den jeweiligen Altersklassen vom traditionellen internationalen Dornbirner Sprintpokal mit nach Hause nehmen, obwohl viele der SSF-Spitzenschwimmer aufgrund der parallel laufenden baden-württembergischen Langstrecken-Meisterschaften in Freiburg erstmals in Dornbirn fehlten und damit nicht das komplette SSF-Team in Dornbirn an den Start gehen konnte.

Die drei Goldmedaillen für die SSF Singen erschwammen Kim Koch (Jahrgang 2007) über 50 m Brust in 0:45,45 und 100 m Lagen in 1:29,37 Minuten, sowie Paul Wilsberg (2006) über 50 m Schmetterling in 36,49 Sekunden. Silbermedaillen erkämpften sich Dominik Osann (2004) über 50 m Rücken und 100 m Lagen, Lisa Gigl (1998) über 50 m Freistil, Irina Oklmann (2000) über 50 m Brust und Paul Wilsberg über 50 m Rücken. Die neun Bronzemedaillen sicherten sich Irina Oklmann (je 50 m Freistil, Rücken und Schmetterling, 100 m Lagen), Dominik Osann (je 50 m Brust, Schmetterling), Erika Wochner (2004, 50 m Schmetterling), Nils Weber (2006, 50 m Rücken) und Paul Wilsberg (100 m Lagen). Außer den Medaillengewinnern konnten sich Laurenz Busam (2003, 5x), Ciro Scigliano (1999, 3x) Alessia Speranza (2006, 2x), Levin Rau (2006, 1x) und Laura Koch (2003, 1x) in den Urkundenrängen (Rang 4-6) platzieren. Die 43 persönlichen Bestzeiten erzielten Levin Rau, Nils Weber, Paul Wilsberg (je 5), Alessia Speranza, Erika Wochner, Kim Koch (je 4), Laurenz Busam, Irina Oklmann, Paulina Kampka (je 3), Dominik Osann, Anna Gigl, Laura Koch (je 2) und Ciro Scigliano (1). Damit erschwamm das SSF-Team eine über 60prozentige Bestzeitenquote. Die größten Leistungssprünge mit einer über 10prozentigen Steigerung verzeichneten Erika Wochner (50 m Brust, 50 m Rücken), Laurenz Busam (50 m Brust), Dominik Osann (50 m Freistil), Levin Rau (50 m Schmetterling) und Paul Wilsberg (50 m Brust).

Mattia Scigliano baden-württembergischer Meister

Mattia Scigliano baden-württembergischer Meister

20./21.01.2018 – Baden-württembergischen Langstrecken-Meisterschaften in Freiburg

  • Langstrecken-Titelkämpfe bringen SSF Singen sieben Titel, zwölf Medaillen und weitere Qualifikationen.

Die baden-württembergischen Langstrecken-Titelkämpfe im Schwimmen über 400 m Lagen, 800 und 1500 m Freistil führten knapp 200 Starter aus 41 baden-württembergischen Vereinen im Freiburger Westbad zusammen. Das achtköpfige Team der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen von Trainer Norbert Mayer ging zwanzig Mal an den Start. Erfolgreichste SSF-Teilnehmer war dabei Mattia Scigliano, der über 800 m Freistil in der offenen, altersunabhängigen Klasse in neuer Bestzeit von 8:52,80 Minuten Gold gewann und mit dieser Zeit auch gleich noch die Norm (8:55) für die Junioren-Titelkämpfe bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften im Juli in Berlin unterbot. Vanessa Steigauf konnte sich über 1500 m Freistil in der offenen Klasse mit Silber ebenfalls aufs Siegertreppchen schwimmen, trotz einer Bänderverletzung am Knie bei einem Skiunfall, die sie noch deutlich behinderte.

In den Altersklassen sammelten die SSFler sechs Goldmedaillen: Melanie Heck (Jahrgang 2001) über 400 m Lagen, Vanessa Steigauf (2001) über 800 m Freistil und 1500 m Freistil, Nils Miedler (2003) über 1500 m Freistil, Mattia Scigliano (1999) über 800 m Freistil und Alessandro Axmann (2005) ebenfalls über 800 m Freistil. Silbermedaillen erschwammen sich Mattia Scigliano über 400 m Lagen und Nils Miedler über 800 m Freistil. Bronze ging an Moritz Schmid (2000) über 800 m Freistil und Mattia Scigliano (1500 m Freistil), der damit einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nahm. Urkundenränge (Platz 4-8) erreichten zudem Espen da Silva (2003) und Flavio Axmann (2003) über 800/1500 m Freistil, Melanie Heck (800 m Freistil), Vincent Jakob (2002) über 800/1500 m Freistil, Nils Miedler (400 m Lagen) und Moritz Schmid (400 m Lagen/1500 m Freistil).

Die Schwimm-Sport-Freunde Singen brachten sieben Titel und zwölf Medaillen nach Hause: (von links) Vanessa Steigauf, Espen da Silva, Melanie Heck, Flavio Axmann, Mattia Scigliano, Moritz Schmid, Nils Miedler und Vincent Jakob. Alessandro Axmann fehlte auf dem Foto.

Persönliche Bestzeiten erzielten dabei Mattia Scigliano (800 m Freistil), Flavio Axmann (800/1500 m Freistil), Vincent Jakob (800 m Freistil), Nils Miedler (800/1500 m Freistil), Alessandro Axmann (800 m Freistil) und Espen da Silva über 800 m Freistil, der in 9:33,33 Minuten für eine Langstrecke nur knapp über der Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften im Juni in Berlin (9:30) blieb, diese Strecke aber bei den süddeutschen Titelkämpfen nicht schwimmen kann, da sie dort nur in der offenen Klasse ausgeschrieben ist. “Vielleicht finden wir für Espen bis Ende April doch noch einen weiteren Qualifikationswettkampf”, schreibt Mayer diesen DJM-Start noch nicht ab. Pflichtzeiten für die “Süddeutschen” Ende Februar in Neckarsulm unterboten bisher bereits Vanessa Steigauf (800/1500 m Freistil), Nils Miedler (1500 m Freistil), Mattia Scigliano (800/1500 m Freistil), Vincent Jakob (1500 m Freistil) und Alessandro Axmann (1500 m Freistil). Neben Mattia Scigliano (800 m Freistil, siehe oben) konnte sich auch Nils Miedler über 800 m Freistil in 9:25,52 Minuten (Norm der 15Jährigen 9:30,3) seine erste Fahrkarte für die DJM im Juni in Berlin lösen, in Neckarsulm können weitere Qualifikationen für Berlin folgen.

 

Erfolgreicher Jahresabschluss für die SSF Singen

Erfolgreicher Jahresabschluss für die SSF Singen

16./17.12.2017 – 21. Int. AquaSphere-Hohentwiel-Festival in Singen

Kompakte Teamleistung mit Vanessa Steigauf als überragender Starterin der SSF Singen.

Trotz der parallel laufenden Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Berlin und der parallel laufenden Kurzbahn-Europa-Meisterschaften in Kopenhagen trafen sich beim 21.Int.AquaSphere-Hohentwiel-Festival wieder viele nationale Titelträger und Medaillengewinner aus der Schweiz, Österreich und Deutschland – und sie sorgten erneut für packende Wettkämpfe im Singener Hallenbad. Das über vierzigköpfige Helferteam der SSF Singen als Ausrichter hatte zwei Tage lang alle Hände voll zu tun, meisterte die Herausforderung aber bravourös. Dank der tatkräftigen Unterstützung von AquaSphere mit Sonderpreisen für die Gold-Staffeln, für die ausgewürfelten Glücksläufe, bei der Tombola und für die Ehrenpreisgewinner erhielt das Festival der SSF Singen einen ganz besonderen Reiz – für die Topschwimmer als auch für die Nachwuchsschwimmer “der zweiten Reihe”, die über die Glücksläufe ebenso zu attraktiven Preisen kamen, die sie strahlend in Empfang nahmen.

Die Schwimm-Sport-Freunde Singen konnten beim 21.Int.AquaSphere-Hohentwiel-Festival auf Rang zwei und drei unter 20 Vereinen in den beiden Medaillenspiegeln 61 Medaillenränge und acht Rekordmarken verbuchen

Aber auch sportlich lief es für das Team von SSF-Trainer Norbert Mayer gut, teilweise sogar herausragend: Mit vier Gold-, neun Silber- und acht Bronze-Medaillenränge in der offenen Klasse landeten sie unter den zwanzig Vereinen im Medaillenspiegel auf Rang drei, mit 21 Mal Gold, neun Mal Silber und zehnmal Bronze im abschließenden Altersklassen-Medaillenspiegel auf Platz zwei. Dazu kamen drei Vereinsrekorde für die SSF Singen, die gleichzeitig Rekorde für den BSV-Schwimmbezirk Schwarzwald-Bodensee darstellten, durch Vanessa Steigauf über 50 m Freistil (0:26,74), 200 m Freistil (2:04,02) und 400 m Freistil (4:22,90), wobei sie über 200 m Freistil die alte (eigene) Marke um über 2,5 Sekunden verbesserte. Zwei badische Altersklassenrekorde für Vierzehnjährige steuerte Nils Miedler über 50 m Freistil (0:24,38) und 100 m Lagen (1:01,54) bei.

Die Titel in der offenen Klasse bescherten Vanessa Steigauf über 50/200/400 m Freistil und die 4×100 m Freistil-Staffel mit Vanessa Steigauf, Lisa Gigl, Irina Oklmann und Kerstin Rohr dem SSF-team. Silber/Bronze gingen an einen fulminant schwimmenden Moritz Schmid (50/100/200 m Freistil, 50/100/200 m Rücken, 200 m Lagen), Mattia Scigliano (50/100/200 m Schmetterling), Nils Miedler (50 m Freistil und Rücken) Vanessa Steigauf (100 m Freistil) und Kerstin Rohr (200 m Freistil), sowie an die erst 13jährige Erika Wochner über 200 m Schmetterling (2:34,20), die sich damit in der ewigen SSF-Bestenliste auf Platz 2 vorschob und den Vereinsrekord aus dem Jahr 2010 nur um 83 Hundertstelsekunden verfehlte. Zweimal Bronze gewannen zudem die beiden SSF-Lagen-Staffeln, bei den Frauen mit Gigl/Heck/Rohr/Steigauf, bei den Männern mit Schmid/Miedler/M.Scigliano/C.Scigliano. Die mit fünf Sekunden Vorsprung zuerst siegreiche Freistilstaffel der Männer mit Schmid/M.Scigliano/C.Scigliano/Miedler musste wegen einer Behinderung der Nebenbahn beim seitlichen Verlassen des Beckens am Ende des Rennens leider disqualifiziert werden.

In den Altersklassen ging Gold an Moritz Schmid (50/100/200 m Freistil und Rücken, 100/200 m Lagen), Nils Miedler (50/100 m Freistil und Rücken, 100 m Lagen), Vanessa Steigauf (50/100/200/400 m Freistil), Erika Wochner (200 m Schmetterling und Lagen), Mattia Scigliano (200 m Schmetterling) und Alessandro Axmann (200 m Freistil), der dann allerdings krankheitsbedingt passen musste. Silber/Bronze erschwammen Erika Wochner, Flavio Axmann, Mattia Scigliano, Vincent Jakob (je 3x), Irina Oklmann, Vanessa Steigauf (2x), Espen da Silva, Melanie Heck und Laura Koch (je 1x). Urkundenränge (Platz 4-6) sicherten sich zudem Ciro Scigliano (4x), Dominik Osann und Thomas Wochner (je 2x). Die 52 persönlichen Bestzeiten erzielten Erika Wochner, Moritz Schmid (je 6x), Irina Oklmann, Laurenz Busam (je 5x), Dominik Osann, Kerstin Rohr, Nils Miedler (je 4x), Vanessa Steigauf, Flavio Axmann, Espen da Silva, Mattia Scigliano (je 3x), Laura Koch, Vincent Jakob (je 2x), Melanie Heck und Anna Gigl (je 1x). Die größten Leistungssprünge laut DSV-Tabelle verzeichneten Laurenz Busam mit je 1x 9%/10%/11%/12%, Erika Wochner (4%) und Flavio Axmann (4%). “Eigentlich sollte ich mit einer solch guten Bilanz zufrieden sein, aber wir haben sowohl in der offenen Klasse als auch in den Altersklassen etwas leichtfertig einige Titel und auch mögliche Rekordmarken verspielt. Platz zwei in der offenen Klasse und Rang eins im AK-Medaillenspiegel waren gut möglich – und das stimmt mich dann auch nachdenklich”, sieht Mayer bei einer professionelleren Einstellung einiger SSF-Starter noch deutlich Luft nach oben.

 

Begeisternder Spitzensport unterm Hohentwiel

Begeisternder Spitzensport unterm Hohentwiel

  • 16./17.12.2017 – 21. Int. AquaSphere-Hohentwiel-Festival in Singen
  • 21.Int.AquaSphere-Hohentwiel-Festival mit Favoritensiegen und einigen Überraschungen.

Die Schweiz drückte mit 25 Titeln in der offenen Klasse dem 21.Internationalen AquaSphere-Hohentwiel-Festival im Singener Hallenbad seinen Stempel auf, Österreich konterte vor allem mit dem Vizestaatsmeister und fünffachen Sieger Jan Niedermayer (Bludenz) und für die deutschen Teilnehmer sorgten die SSF Singen als Ausrichter bei den Frauen mit drei Siegen durch Vanessa Steigauf und einem Staffelsieg über 4×100 m Freistil für Stimmung. Dabei lieferten sich die über 200 Teilnehmer aus 20 Vereinen in ihren über 1300 Starts viele packende Duelle. Am Ende stand die in der Schweiz auf allen Ebenen dominierende Mannschaft des SC Uster-Wallisellen im offenen Medaillenspiegel mit 17 Gold-, 13 Silber- und acht Bronzemedaillen klar vor dem SC Bludenz/A (5/3/3), den SSF Singen (4/9/8), dem SV Baar/CH (3/1/7), Romanshorn/CH (2/0/0) und Schaffhausen/CH (1/2/1). Im Altersklassen-Medaillenspiegel siegte die überraschend stark auftrumpfende Mannschaft des SV St.Gallen-Wittenbach/CH (21/18/14) vor den SSF Singen (21/9/10), Uster-Wallisellen (20/19/17), Schaffhausen mit dem größten Team der Veranstaltung (14/27/28), Baar (14/9/7), Dornbirn/A (11/14/7), Biel-Bienne/CH (11/11/7) und Bludenz (10/5/4). Kreuzlingen, Romanshorn und Bregenz konnten auch noch über fünf Titel verbuchen.

Mit vier Siegen in der offenen Klasse und zwei internationalen Topleistungen über 50 m Rücken und 100 m Lagen war Seraina Sturzenegger (Uster-Wallisellen) in Singen die herausragende Starterin.

Bei den Frauen dominierte mit Seraina Sturzenegger (Uster-Wallisellen) eine aktuelle Schweizer Meisterin, die schon bei den Titelkämpfen im November die EM-Qualifikation nur um zwei Hundertstelsekunden verpasst hatte. Sie gewann über 50 m Rücken (0:28,03), 100 m Schmetterling (1:03,77), 100 m Lagen (1:04,25) und 200 m Lagen (2:18,17). Dabei stellte sie bei ihrem überragenden 50-m-Rücken-Titel mit 919 DSV-Punkten die absolute Bestmarke der Veranstaltung auf. Allerdings hatte sie auch diesmal Pech: Bei diesem Top-Rennen verpasste sie den Veranstaltungsrekord (0:28,44) gerade einmal um eine einzige Hundertstelsekunde, über 100 m Lagen (Rek. 1:04,10) fehlten ihr nur fünfzehn Hundertstelsekunden zu einer neuen Bestmarke. Hinter Sturzenegger steigerte sich Vanessa Steigauf von den SSF Singen zur zweitbesten Schwimmerin: Mit ihren beeindruckenden Siegen gegen mehrere Schweizer SM-Finalistinnen über 50 m Freistil (0:26,74), 200 m Freistil (2:04,02) und 400 m Freistil (4:22,90) stellte sie zudem drei neue SSF-Vereinsrekorde und drei Bezirksrekorde auf. Zudem gewann sie zusammen mit Lisa Gigl, Irina Oklmann und Kerstin Rohr in einem Start-Ziel-Sieg über 4×100 m Freistil. Je zwei Titel konnten Fabiana Bötschi (Romanshorn) über 50/100 m Brust (0:33,47/1:12,44), sowie Melanie Gloor (SV Baar) über 100/200 m Rücken (1:02,98/2:15,80) erschwimmen. Die weiteren Siege gingen an Ellen Jenni (UsterW) über 50 m Schmetterling (0:28,03), Annick van Westendorp (UsterW) über 100 m Freistil (0:57,20), Lara Rechsteiner (Herisau/CH) über 200 m Brust (2:40,33) und Hanna-Karina Müller (UsterW) über 200 m Schmetterling (2:28,86). Schaffhausen sicherte sich den Titel über 4×100 m Lagen in 4:31,90 Minuten. Bei den Männern dominierte der seit vielen Jahren in Singen startende Bludenzer Jan Niedermayer über 50/100/200 m Brust (0:28,44/1:02,57/2:21,17) und 200 m Lagen (2:08,97), sowie mit der 4×100 m Freistil-Staffel. Dahinter nahm Dalibor Kratky (UsterW) mit seinen Siegen über 50/100/200 m Rücken (0:27,08/0:58,14/2:08,51), sowie mit der 4×100 m Lagen-Staffel (3:58,32) Platz zwei ein. Ian Gloor (UsterW) gewann die 50 m Freistil (0:23,89) und 200 m Freistil (1:55,30), Moritz Röthlisberger (SV Baar) die 50 m Schmetterling (0:26,15), Simon Müller (UsterW) die 100 m Freistil (0:52,59), Timothy Schlatter (UsterW) die 100 m Schmetterling (0:56,02), Lucas Manetsch (UsterW) die 100 m Lagen (0:56,57), der erst 15jährige Florin Parfuss (St.Gallen-Wittenbach) die 200 m Schmetterling (2:09,37) und Matteo Bodmer (UsterW) die 400 m Freistil (3:57,11) – eine deutliche Übermacht des SC Uster-Wallisellen.

Die Ehrenpreise der SSF Singen und von AquaSphere für die punktbesten Leistungen gingen an Seraina Sturzenegger (Kurzsprint, Mittelstrecken), Melanie Gloor (Sprint), Jan Niedermayer (Kurzsprint, Sprint) und Matteo Bodmer (Mittelstrecken).

 

Mehrere nationale Titelträger in Singen am Start

Mehrere nationale Titelträger in Singen am Start

16./17.12.2017 – 21. Int. AquaSphere-Hohentwiel-Festival in Singen

SSF Singen freuen sich beim 21. Int. AquaSphere-Hohentwiel-Festival über die erneute Topbesetzung.

20 Vereine, über 200 Teilnehmer, knapp 1300 Einzel- und 43 Staffelmeldungen, viele Titel- und Medaillengewinner nationaler Meisterschaften der Schweiz, Österreichs und Deutschlands, Schwimmer mit internationalen Einsätzen werden in Singen erwartet. Schon im Vorfeld verbuchen die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen – trotz der parallel laufenden Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Berlin (der SÜDKURIER berichtete bereits) – eine beeindruckende Bilanz zur 21.Auflage des “Internationalen AquaSphere-Hohentwiel-Festivals im Schwimmen 2017” am kommenden Wochenende im Singener Hallenbad. Offensichtlich begeistert unter anderem die Meldebeschränkung auf eine maximale Start-Anzahl, die einen sinnvollen Zeitrahmen mit weiteren leistungssportlichen Rahmenbedingungen sicherstellt, gerade auch Top-Vereine, die es regelmäßig nach Singen zieht. Zusammen mit Trainern, Betreuern, Kampfrichtern und Helfern rechnet Organisator Norbert Mayer mit 300-350 Personen, die das Singener Hallenbad zwei Tage lang bevölkern, für die SSF Singen als Veranstalter wieder eine Herausforderung, die nur dank der Mithilfe von rund 40 SSFlern zu stemmen ist – ein Engagement vieler Eltern, auf das Mayer besonders stolz ist.

Vize-Staatsmeister Jan Niedermayer (SC Bludenz) will am Wochenende in Singen
beim 21.Int.AquaSphere-Hohentwiel-Festival wie 2016 wieder alle Bruststrecken und einen Ehrenpreis gewinnen.

Mit Bregenz, Bludenz und Dornbirn werden drei Vorarlberger “Dauergäste” in rund 200 Starts die österreichischen Farben vertreten. Herausragender Starter dürfte dabei der achtzehnjährige Bludenzer Jan Niedermayer sein, der als mehrfacher Medaillengewinner der österreichischer Staatsmeisterschaften 2017 bei den Junioren und in der offenen Klasse auf allen Bruststrecken auch in Singen erneut dominieren möchte und auch wieder Chancen auf einen Ehrenpreis hat. Dahinter werden sich auch aus Bregenz und Dornbirn weitere Medaillengewinner und Finalisten der österreichischen Jugend-Staatsmeisterschaften, wie die Bregenzerin Christina Pschorr, in den Altersklassen in Szene setzen versuchen.

Aus dem deutschen Verbandgebiet kommen mit Riedlingen und Rottweil gern gesehene Dauergäste, dazu stoßen kleine Teams aus Bremerhaven, Sindelfingen, Mengen, Konstanz und Stockach. Die deutschen Farben werden vorrangig die SSF Singen (134 Starts) vertreten, vor allem durch die drei Finalisten der deutschen Jugendmeisterschaften im Juni in Berlin Vanessa Steigauf (vier Finales), Mattia Scigliano (ein Finale) und Nils Miedler (ein DJM-Titel und vier Medaillen). Nils Miedler (SSF Singen, 14 Jahre) brachte es in den vergangenen drei Jahren auf 36 badische Altersklassenrekorde und gewann im Sommer bei den DJM in Berlin Gold über 50 m Rücken (0:27,76), Silber über 50 m Freistil (24,94) und 200 m Freistil (1:59,15), sowie Bronze über 100 m Freistil (0:54,86). Miedler wird in Singen trotz längerer Verletzungspause und gerade erst begonnenem Training wohl schon wieder in der Jugendwertung dominieren, während Vanessa Steigauf (16 Jahre) und Mattia Scigliano (18), sowie die Staffeln der SSF Singen bereits nach Medaillen in der offenen Klasse schielen und mehrere weitere SSFler Medaillenambitionen haben, um erneut Platz eins im Altersklassen-Medaillenspiegel zu sichern.

Die quantitativ und qualitativ stärkste Besetzung kommt jedoch aus der Schweiz, die durch neun Vereine, 138 Sportler und rund 900 Starts in Singen vertreten ist. Gleichzeitig stellt Uster-Wallisellen als absolutes Top-Team der Schweiz mit den mehrfachen Schweizer Titel- und Medaillengewinnerinnen Seraina Sturzenegger (20 Jahre) und Annick van Westendorp (24 Jahre), die in Singen seit 2014 schon mehrere Ehrenpreise einheimsten, überragende Teilnehmer und Kandidaten auf die Ehrenpreise 2017. Dahinter gesellen sich mit Matteo Bodmer (SM-Finale) und Timothy Schlatter (mehrfacher SM-Medaillengewinner) weitere Uster-Top-Schwimmer mit Ehrenpreis-Chancen. Die gemeldete Rio-Olympionikin Sasha Touretski (23 Jahre) musste leider wieder absagen. Schaffhausen als ständiger Gast in Singen wird mit 34 Schwimmern und weit über 241 Starts vertreten sein, und stellt damit nicht nur das mit Abstand stärkste Aufgebot, sondern wird sich sicher mit den SSF Singen um Platz eins im AK-Medaillenspiegel packende Duelle liefern. Mit Chiara Maria Strickner (Kreuzlingen) und Melanie Gloor (SV Baar) kommen weitere SM-Medaillengewinner und SM-Finalisten in der offenen Klasse hinzu, mit den jungen Tobias Müller (2001) und Christian Schreiber (2002, beide St.Gallen-Wittenbach) zwei weitere starke Langstreckenschwimmer, die sich im November bei den Schweizer Meisterschaften mit B-Final-Plätzen bereits in der offenen Klasse behaupteten, sowie mit Jannis Kämpfer (2004, Biel/CH) als Brustschwimmer bei den Jüngsten. Besonders freut sich Norbert Mayer über das erneute Sponsoring mit AquaSphere, das sich auch in vielen Sonderpreise für die Teilnehmer niederschlagen wird und damit der Veranstaltung eine besondere Krone aufsetzt.

 

SSF Singen mit Medaillen- und Pokalflut

SSF Singen mit Medaillen- und Pokalflut

09./10.12.2017 43. Int. Dr.Otto-Fahr-Gedächtnisschwimmen in Sindelfingen

Vereine aus fünf Nationen mit 600 Aktiven in Sindelfingen am Start.

Erfolgreich konnten sich die achtzehn Starter der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen beim 43. Int. Dr.Otto-Fahr-Gedächtnisschwimmen im Sindelfinger Schwimmzentrum in Szene setzen, auch wenn dieser erste Langbahnstart auf der ungewohnten 50-m-Bahn und die Masse der über 3200 Meldungen mit Startzeiten über 10 und 12 Stunden täglich gerade den älteren Aktiven deutlich zusetzten. Da hierbei jedoch die ersten Qualifikationen für die regionalen und bundesweiten Titelkämpfe im Frühjahr und Sommer 2018 erschwommen werden konnten, biss sich das Team von Trainer Norbert Mayer durch diese Herausforderung regelrecht hindurch und hatte damit auch Erfolg: Sechzehn Gold-, vierzehn Silber- und zwölf Bronzemedaillen in den Altersklassen, acht Qualifikationen für die 100-m-Finales in der Jugendklasse und der offenen Klasse, einmal Bronze in der offenen Klasse und drei Staffelsiege in der offenen Klasse bescherten den SSF Singen 43 Medaillen und zwölf kleine Pokale für die Staffelsiege – gegen eine solch starke Konkurrenz aus sechs deutschen Landesverbänden, aus den Niederlanden, der Schweiz, Liechtenstein und Ägypten eine mehr als solide Leistung.

43 Medaillen und 12 Pokale heimsten die Schwimm-Sport-Freunde Singen beim 5-Nationen-Schwimmfest in Sindelfingen ein.

Herausragend war sicherlich die 4×50-m-Freistil-mixed-Staffel gegen die Auswahlteams der Ostschweiz, in der Moritz Schmid, Mattia Scigliano, Vanessa Steigauf und Lisa Gigl in 1:46,01 Minuten mit acht Zehntelsekunden Vorsprung einen Start-Ziel-Sieg hinlegten. Ebenso gewannen die beiden Frauen-Staffeln: Über 4×50 m Freistil mit Vanessa Steigauf, Lisa Gigl, Irina Oklmann und Kerstin Rohr in 1:54,00 Minuten und über 4×50 m Lagen mit Lisa Gigl (Rücken), Melanie Heck (Brust), Kerstin Rohr (Schmetterling) und Vanessa Steigauf (Kraul) in 2:11,36 Minuten. In 100-m-Jugend-Finals zogen Laurenz Busam (Schmetterling) und Flavio Axmann (Rücken) ein, in die offenen Finales Moritz Schmid (Rücken), Mattia Scigliano (Schmetterling), Vanessa Steigauf, Lisa Gigl und Kerstin Rohr (alle Freistil). Steigauf sicherte sich dort auch Bronze.

unsere erfolgreiche Damen-Staffel

Die Altersklassentitel erschwammen sich Vanessa Steigauf (50/100/200/400 m Freistil, 200 m Lagen), Kerstin Rohr (50/100/200 m Freistil, 50 m Schmetterling), Melanie Heck (50/100/200 m Brust), Flavio Axmann (200 m Rücken), Mattia Scigliano (200 m Schmetterling), Irina Oklmann (200 m Rücken) und Moritz Schmid (50 m Rücken). Silber/Bronze gingen an Irina Oklmann (5x), Kim Koch, Mattia Scigliano (je 4x), Alessandro Axmann, Moritz Schmid (je 3x), Lisa Gigl (2x), Erika Wochner, Espen da Silva, Ciro Scigliano, Vincent Jakob, Melanie Heck, Kerstin Rohr (alle 1x). Urkundenränge (bis Platz 8) erreichten zudem Dominik Osann (4x), Laurenz Busam (3x) und Paul Wilsberg (2x). Die 42 persönlichen Bestzeiten des SSF-Teams gingen auf das Konto von Alessandro Axmann (7x), Kim Koch (7x), Paul Wilsberg (6x), Dominik Osann (4x), Laurenz Busam, Flavio Axmann (je 3x), Irina Oklmann, Erika Wochner, Espen da Silva, Vincent Jakob (je 2x), sowie Anna Gigl, Melanie Heck, Vanessa Steigauf und Ciro Scigliano (je 1x).

Zehn Qualifikationen für die “Deutschen”

Zehn Qualifikationen für die “Deutschen”

SSF Singen unterbieten vier Einzel- und sechs Staffel-Normen.

Die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen konnten erneut mehrere Normen für die Deutschen Kurzbahn-meisterschaften in Berlin unterbieten, allen voran die sechzehnjährige Freistil-Spezialistin Vanessa Steigauf. Sie unterbot die Normen (Platz 1-100 in der offenen DSV-Bestenliste) in vier Einzelwettbewerben: Über 100 m Freistil in 57,57 Sekunden (Rang 81), über 400 m Freistil in 4:23,44 Minuten (Rang 52), über 800 m Freistil in 9:10,99 Minuten (Rang 72) und über 1500 m Freistil in 17:41,71 Minuten (Rang 37). Die mannschaftliche Geschlossenheit des Teams von Trainer Norbert Mayer zeigte sich in der Qualifikation aller sechs möglichen Staffeln: Bei den Frauen erschwammen über 4×50 m Freistil Vanessa Steigauf, Lisa Gigl, Rebekka Ruh und Irina Oklmann in 1:51,17 Position 46, über 4×50 m Lagen Lisa Gigl, Melanie Heck, Rebekka Ruh und Vanessa Steigauf Rang 65. Bei den Männern schafften über 4×50 m Freistil Jan Heck, Johannes Napel, Ciro Scigliano und Moritz Schmid in 1:38,49 Minuten Platz 60 und die 4×50 m Lagen-Staffel mit Johannes Napel, Moritz Schmid, Jan Heck und Ciro Scigliano in 1:50,76 Minuten Rang 77.

Vanessa Steigauf von den Schwimm-Sport-Freunden Singen ist in vier Einzel- und vier Staffelrennen für die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften 2017 in Berlin qualifiziert.

Die zwei letzten Normunterbietungen erzielten die überragend schwimmenden SSF-Mixed-Staffeln: Über 4×50 m Freistil erreichten Moritz Schmid, Mattia Scigliano, Vanessa Steigauf und Lisa Gigl in 1:43,27 Minuten Position 46, über 4×50 m Lagen schwammen Moritz Schmid, Melanie Heck, Mattia Scigliano und Vanessa Steigauf in 1:55,46 Minuten auf Rang 53. Damit wären mit Jan Heck, Johannes Napel, Ciro Scigliano, Mattia Scigliano, Moritz Schmid, Lisa Gigl, Irina Oklmann, Vanessa Steigauf, Melanie Heck und Rebekka Ruh zehn Schwimmer der SSF Singen für Berlin qualifiziert gewesen. Doch die Planungen des Deutschen Schwimm-Verbandes, u.a. mit einer zweifachen Verschiebung der DSV-Titelkämpfe in Berlin, brachten die SSF-Verantwortlichen um Trainer Norbert Mayer in Bedrängnis. Zeitgleich findet in Singen mit den SSF Singen als Ausrichter das “21.Internationale AquaSphere-Hohentwiel-Festival” statt, das für die SSF Singen nicht nur eine wesentliche Einnahmequelle darstellt, sondern seit Jahren auch den Jahresabschluss-Höhepunkt, und zudem herausragende Schwimmer in die Hohentwielstadt lockt, so 2017 wie auch schon 2016 die Rio-Olympionikin Sasha Touretski (Uster/CH). “Da können wir nicht unsere besten Aktiven nach Berlin schicken, diese Entscheidung haben wir auch mit den Aktiven besprochen und mit ihnen zusammen gefällt”, schildert Mayer das Dilemma und hofft auf eine verlässlichere DSV-Planung im Jahr 2018.

 

34 Medaillen für Singener Nachwuchsschwimmer

34 Medaillen für Singener Nachwuchsschwimmer

Weihnachtsschwimmfest mit Medaillenflut für SSF Singen.

Großartig schlugen sich die Jüngsten der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen beim traditionellen Villinger Weihnachtsschwimmfest für den Nachwuchs, bei dem knapp 200 Schwimmer aus 15 Vereinen 800 Mal an den Start gingen. So sammelten die neun SSF-Starter in ihren 39 Einzel- und zwei Staffelstarts 16 Einzel- und einen Staffeltitel, insgesamt 34 Medaillen und stellten 27 persönliche Bestzeiten auf – eine hervorragende 70-Prozent-Quote.

Die Einzeltitel für das SSF-Team von Trainerin Bettina Heck erschwammen fünf SSFler: So ging Gold an Nils Weber (50 m Freistil, 50/100 m Brust, 50/100 m Schmetterling, 50 m Rücken, 100 m Lagen), Jana Bold (50 m Freistil, 100 m Brust, 100 m Rücken), Leon Eidel (100 m Freistil, 100 m Rücken), Paulina Kampka (100 m Rücken, 100 m Schmetterling) und Levin Rau (100 m Freistil, 100 m Rücken). Die Goldmedaillen 17-20 ergatterte die 4×50 m Freistil-Staffel der Allerjüngsten mit Leon Eidel, Alexander Rau, Gabriel Niermann und Angelos Chrysikopoulos, der mit acht Jahren als Jüngster des SSF-Teams seinen ersten Wettkampfeinsatz feiern konnte. Silber/Bronze erschwammen sich Levin Rau (50 m Freistil / Rücken / Schmetterling, 100 m Lagen), Alessia Speranza (50 m Brust, 100 m Rücken), Alexander Rau (50 m Freistil, 50 m Rücken), Leon Eidel (50 m Brust) und Gabriel Niermann (100 m Brust). Die vier letzten Bronzemedaillen ergatterte die 4×50 m Lagen-Staffel mit Levin Rau, Gabriel Niermann, Nils Weber und Leon Eidel, die allerdings gegen weit ältere Schwimmer antraten. Die größten Leistungssprünge mit einer Verbesserung von über 5 Prozent verzeichneten Alexander Rau (50 m Brust 11%, 50 m Freistil 10%), Alessia Speranza (50 m Schmetterling 9%, 50 m Freistil 7%, 100 m Rücken 6%), Nils Weber (50 m Rücken 9%, 100 m Schmetterling 5%), Gabriel Niermann (50 m Freistil 7%) und Jana Bold (50 m Freistil 5%). Mit einem zweiten Platz im Medaillenspiegel der fünfzehn Vereine konnte das kleine SSF-Team vollauf zufrieden die Heimreise antreten.

Begeisternder Schwimmsport in Singen

Begeisternder Schwimmsport in Singen

12.11.2017 – 21.Int.Junior-AquaSphere-Hohentwiel-Festival im Schwimmen in Singen

Begeisternder Schwimmsport in Singen

– Das 21.Int.AquaSphere-Hohentwiel-Festival der Jüngsten bot packenden Schwimmsport

Das Nachwuchsteam der Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen präsentierte stolz die 28 erschwommenen Medaillen, die Staffelpreise und den Ehrenpreis von Alessandro Axmann (im Bild links oben).

130 Neun- bis Zwölfjährige aus Österreich, der Schweiz und Baden-Württemberg sorgten beim traditionellen “21.Int.Junior-AquaSphere-Hohentwiel-Festival im Schwimmen” am vergangenen Sonntag im Singener Hallenbad in ihren 609 Einzel- und 40 Staffelstarts für begeisternden und in vielen Rennen packenden Schwimmsport: Waren es bei den Mädchen vor allem die Elfjährigen des SC Schaffhausen mit Ella Nodari/Amelie Reisacher und des SV Baar mit Celia Bartel, die in den schnellsten Läufen glänzten, so drückten bei den Jungs die beiden Zwölfjährigen Alessandro Axmann (SSF Singen) und Flavio Bucca (SC Kreuzlingen) der Veranstaltung in herausragenden Zweikämpfen der Veranstaltung ihren Stempel auf. Dahinter beeindruckten unter anderem Aaron Hurst (2007) und vor allem Nico Röhm (2006) vom TV Mengen, die als Vielfachsieger ihren Verein im Medaillenspiegel überraschend Platz eins (13/4/5) vor Schaffhausen (9/10/12) und Bregenz (7/3/5) sichern konnten. So gingen auch die Ehrenpreise von AquaSphere für die punktbesten Leistungen bei den Jungs an Alessandro Axmann (SSF Singen/415 Punkte) vor Flavio Bucca (Kreuzlingen/401) und Cyrill Spreiter (Kreuzlingen/351), bei den Mädchen an Ella Nodari (Schaffhausen/536) vor Celia Bartel (Baar-CH/504) und Amelie Reisacher (Schaffhausen/486). Ein fast identisches Bild gab es in den Staffeln über 4×50 m Lagen und 4×50 m Freistil: Bei den Mädchen lieferten sich der SC Schaffhausen und der SV Baar packende Kopf-an-Kopf-Rennen, die immer erst auf der letzten Bahn zu Gunsten des SC Schaffhausen entschieden wurden. Bei den Jungs sicherte sich der SC Kreuzlingen als hoher Favorit in der Lagenstaffel erst auf der letzten Bahn den Sieg vor den SSF Singen (Lewin Rau, Kim Koch, Alessandro Axmann, Paul Wilsberg), in der Freistilstaffel setzte sich – erneut erst auf der letzten Bahn – das Quartett der SSF Singen (Alessandro Axmann, Paul Wilsberg, Nils Weber, Lewin Rau) mit einer 8-Sekunden-Steigerung gegen das Kreuzlinger Team durch und konnte in der letzten Entscheidung des Tages neben den viel Goldmedaillen auch die begehrten Staffelsieger-Ehrenpreise von AquaSphere in Empfang nehmen.

Für die Schwimm-Sport-Freunde (SSF) Singen, denen für die Ausrichtung von den teilnehmenden Vereinen wieder viel Lob gezollt wurde, war es aber auch ein großer sportlicher Erfolg: So erzielte das Team von Bettina Heck und Norbert Mayer in den absolvierten 58 Einzelrennen 53 Bestzeiten und mit allen fünf Staffel-Startschwimmern ebenfalls persönliche Bestmarken, was insgesamt eine herausragende 92%ige Bestzeitenquote ergab, an der alle 13 SSF-Starter beteiligt waren. Goldmedaillen erschwammen sich die Freistilstaffel der Jungs (2:15,93 Minuten) und Alessandro Axmann über 50/100 m Freistil (0:29,55 / 1:03,06) und 100 m Lagen (1:13,89). Silber/Bronze gingen an die Lagenstaffel der Jungs, sowie in Einzelrennen an Paul Wilsberg (50/100 m Freistil, 50/100 m Rücken, 50 m Schmetterling, 100 m Lagen), Kim Koch (50/100 m Brust, 100 m Lagen/Rücken), Alessandro Axmann (50/100 m Rücken, 50 m Schmetterling), Levin Rau (50/100 m Rücken), Nils Weber (50 m Brust) und Paulina Kampka (50 m Rücken). Für die Jüngsten des SSF-Teams, die zum Teil als Neunjährige gegen die Zehnjährigen antreten mussten, hingen die Trauben noch zu hoch, aber Alexander Rau, Ben Böttcher, Gabriel Niermann, Jana Bold, Leon Eidel und Nathalie Hieber trugen mit zwanzig persönlichen Bestmarken maßgeblich zur 92%igen SSF-Bestzeitenquote bei.

 

Aufschwung der SSF Singen ungebremst

Aufschwung der SSF Singen ungebremst

08.10.2017 – Internationaler Bodensee-Schülertag der 8- bis 13Jährigen in Singen

– Mit 16 Mal Gold erneut deutliche Steigerung zum Vorjahr (neun Titel). – Ehrenpreis bei den Jungen an Alessandro Axmann.

Mit 50 persönlichen Bestzeiten in den absolvierten 56 Einzelstarts schob sich das glänzend aufgestellte Nachwuchsteam der Schwimm-Sport-Freunde Singen des Trainerteams Bettina Heck / Norbert Mayer beim Internationalen Bodensee-Schülertag der 8- bis 13Jährigen in Singen im abschließenden Medaillenspiegel von Position vier im Jahr 2016 nun auf Platz zwei vor. Dabei blieb das Team der SSF Singen (16/8/4) mit 16 Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen, sowie einem weiteren zweiten Staffelrang mit vier Silbermedaillen nur knapp hinter Dornbirn (16/13/10) auf Rang zwei, knapp vor Villingen (13/17/20) als dem größten Team des Schülertags, und deutlich vor den weiteren Verfolgern aus Mengen (7/5/1), Bregenz (4/8/10), Bludenz (2/3/6), Konstanz (1/5/3), Lindenberg (1/1/1), Bad Dürrheim (1/0/1) und Lindau (0/1/2), die sich in den Medaillenrängen platzieren konnten. Die Ehrenpreise für die besten Einzelleistungen gingen bei den Mädchen an Hanna Röser (Dornbirn) und bei den Jungen an Alessandro Axmann (SSF Singen), der sogar noch dem jüngeren Jahrgang angehörte und sich dennoch über 100/200 m Freistil, 100 m Rücken und 200 m Lagen klar gegen die ältere Konkurrenz durchsetzte.

Die beiden Ehrenpreisträger Hanna Röser (TS Dornbirn) und Alessandro Axmann (SSF Singen) mit Trainer Norbert Mayer (SSF Singen)

Als fünffacher Titelträger der SSF Singen glänzte Alessandro Axmann in allen seinen absolvierten Starts über 100/200 m Freistil, 100 m Rücken, 100 m Schmetterling und 200 m Lagen, Kim Koch siegte über 100/200 m Freistil, 100 m Brust und 100 m Rücken, Erika Wochner über 100 m Schmetterling und 200 m Freistil, sowie Dominik Osann über 200 m Lagen. Auf den 50-m-Strecken der Jüngsten erschwammen sich Jana Bold und Leon Eidel über 50 m Rücken und 50 m Freistil ihr erstes IABS-Gold und steuerten vier weitere Titel für das SSF-Team bei. Silber/Bronze erkämpften sich Dominik Osann (100 m Brust, 100 m Rücken, 200 m Freistil), Paul Wilsberg (100 m Rücken, 200 m Freistil), Erika Wochner (100 m Freistil, 200 m Lagen), Levin Rau (100 m Rücken), Jana Bold (50 m Brust), Kim Koch (200 m Lagen) und Leon Eidel (50 m Brust). Urkundenränge (Platz 4-6) erzielten zudem Nathalie Hieber (je 50 m Freistil, Brust, Rücken), Alessia Speranze (100/200 m Freistil, 200 m Lagen), Nils Weber (100 m Schmetterling, 10 m Brust, 200 m Lagen), Paulina Kampka (200 m Freistil, 100 m Schmetterling), Alexander Rau (50 m Rücken) und Gabriel Niermann (100 m Rücken). Ben Böttcher trug drei persönliche Bestzeiten zur herausragenden 89%-Bestzeitenquote der SSF-Mannschaft bei.